Der Chief Investment Officer von Arca, Jeff Dorman, sagt, dass der Bitcoin-Akkumulationsplan von Strategy an seine Grenze stößt. Das Unternehmen hat etwa 15 Milliarden USD in Vorzugsaktien und jährliche Dividendenverpflichtungen von 1,5 Milliarden USD, die nun mit einer schwächeren Bargeldreserve und einem nachlassenden Bitcoin-Kurs zusammenkommen.
Die Warnung erfolgt, nachdem Strategy einen Großteil seiner Bargeldreserve verwendet hat, um Wandelanleihen im Wert von 1,5 Milliarden USD zurückzukaufen, die im Jahr 2029 fällig werden. Es bleiben 871 Millionen USD übrig, um die laufenden Dividendenverpflichtungen für die Vorzugsaktien zu erfüllen.
Das Problem mit den Vorzugsaktien
MicroStrategy hält zum 25. Mai 843.738 BTC, nachdem das Unternehmen eine Vorzugsstruktur über rund 15,5 Milliarden USD mit den Serien STRC, STRK, STRF und STRD aufgebaut hat.
Die STRC-Serie allein zahlt eine variable Dividende, die das Unternehmen kürzlich auf 11,5 % erhöht hat.
Dorman argumentierte, dass die Emission eine Investition darauf sei, dass der Bitcoin-Kurs deutlich steigt. So könnten künftige Bitcoin-Verkäufe diese Dividenden finanzieren.
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Stattdessen liegt der Bitcoin-Kurs aktuell bei etwa 72.550 USD, was fast 6 % weniger ist als in der Vorwoche. Damit wird die Grundlage für diese Investition schwächer.
Der überraschende Rückkauf
Im Mai kaufte Strategy Wandelanleihen mit einem Nennwert von 1,5 Milliarden USD, die 2029 fällig werden, für etwa 1,38 Milliarden USD in bar zurück. Dadurch wurde ein Rabatt von 8 % erzielt, aber der Großteil der Bargeldreserve wurde ausgeschöpft.
Die zurückgekauften Anleihen hatten keinen Zinskupon, weshalb der Rückkauf schwierig mit den steigenden Dividendenverpflichtungen in Einklang zu bringen ist.
„MSTR, BTC- und Pref-Halter stecken wirklich in der Klemme. Jemand wird hier stark verlieren, und das wird in den nächsten 4 Monaten geschehen”, erklärte Dorman hier.
Drei Gruppen von Anspruchsberechtigten haben nun konkurrierende Ansprüche auf dieselbe Bilanz.
Ein möglicher Bitcoin-Verkauf zur Finanzierung der Dividenden würde Saylors langfristigem Narrativ schaden, während eine Kürzung der Auszahlungen die Halter der Vorzugsaktien benachteiligen und Diskussionen über das Risiko eines STRC-Zusammenbruchs neu entfachen würde.
Die nächste Kapitalentscheidung von MicroStrategy wird zeigen, welche Interessensgruppe im Mittelpunkt steht.





