Michael Saylor betonte auf X erneut, dass das Unternehmensziel von Strategy bleibt, dass STRC zwischen 99 und 100 USD gehandelt wird, während die Vorzugsaktie versucht, sich vom Allzeittief am 26. Juni zu erholen.
Diese Aussage erfolgte, nachdem sich STRC vom Rekordtief bei 71,25 USD auf rund 87,46 USD erholte. Grund dafür war die Ankündigung eines neuen Kapitalrahmens. Dennoch ist der Abstand zum Nennwert weiterhin groß und auch der Bitcoin-Kurs ist schwach.
STRC liegt weiterhin unter Saylors Ziel
STRC, die Flexible Variable Rate Series A Perpetual Stretch Preferred Stock von Strategy, ist keine Stammaktie. Es handelt sich um ein Vorzugswertpapier, das nahe am Nennwert von 100 USD gehandelt werden soll. Strategy passt die Dividendenrate monatlich an, um den Kurs zu stabilisieren, anders als bei Stammaktien.
Bitcoin (BTC) fiel in derselben Woche, in der STRC sein Tief erreichte, unter 60.000 USD, was einen Absturz der Vorzugsaktie verschärfte, der Investoren bereits beunruhigte. STRC hat sich inzwischen etwas erholt, aber es fehlen weiterhin etwa 13 USD bis zum angestrebten Nennwert, den Saylor als Unternehmensziel nennt.
Am Montag, dem 29. Juni, erhöhte Strategy die Dividendenrate von STRC um 50 Basispunkte auf 12%. Die Erhöhung gilt für Stichtage im Juli und ist Teil des umfassenden Kapitalmanagement-Plans, den Strategy am selben Tag bekannt gab.
Strategy überprüft die Dividendenrate anhand des Kursniveaus von STRC, des Bitcoin-Kurses, der Volatilität und der eigenen Barmittel. Die Rate wird jedoch nicht automatisch angehoben, nur weil der Kurs unter dem Nennwert liegt.
„Wie Strategy am Montag bekannt gab: Unser Unternehmensziel ist, dass $STRC im Zeitverlauf bei 99–100 USD gehandelt wird.”
Der Tweet wiederholt die Aussagen aus der Pressemitteilung am Montag, ohne neue Details zu liefern. Seine Veröffentlichung im Zuge der Erholung von STRC deutet darauf hin, dass Strategy dem Markt die Erholung als Bestätigung des Plans vermitteln möchte.
Die erneute Bekräftigung folgt auf Wochen der Kritik durch Ripple (XRP) CEO Brad Garlinghouse. Dieser bezeichnete die Verluste von STRC als verheerenden Beleg für das Finanzierungsmodell von Strategy. Auch die Kanzlei Rosen Law Firm hat eine Untersuchung zu den Angaben des Unternehmens eingeleitet.
Ob STRC den Nennwert zurückerreichen kann, hängt vor allem von der Entwicklung des Bitcoin-Kurses ab. Bitcoin bleibt der wichtigste Faktor für die Kapitalstruktur und die Dividendenfähigkeit von Strategy.









