US-Präsident Trump: Bitcoin könnte Teil der Trump-Accounts werden, er nennt sich selbst „großer Krypto-Fan“

  • Trump: Bitcoin-Integration für Trump Accounts möglich, kündigt mögliche Neuerungen an
  • Er bezeichnete sich selbst als großen Krypto-Anhänger und verwies auf den Wettbewerb der USA mit China.
  • Sein Bitcoin-Reserven-Versprechen wurde nach etwa sieben Monaten per Dekret umgesetzt.
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US-Präsident Trump sagte, dass Bitcoin (BTC) irgendwann zu den Trump-Konten hinzugefügt werden könnte. Diese neuen, steuerbegünstigten Konten sind für Kinder gedacht. Auf die direkte Frage am Montag, ob das Programm diese Kryptowährung aufnehmen könnte, antwortete er, dass etwas möglich sei.

Trump äußerte sich dazu bei einer Veranstaltung zum Start des Programms, nur wenige Tage nachdem die Konten landesweit für Familien geöffnet wurden. Seine Aussage löste sofort neue Spekulationen über die Rolle von Krypto bei staatlich unterstützten Sparprogrammen aus.

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Könnte Bitcoin in Trump-Konten aufgenommen werden?

Die Trump-Konten starteten am 4. Juli als Teil des One Big Beautiful Bill Act. Kinder, die zwischen 2025 und 2028 geboren werden, bekommen einmalig eine Treasury-Anfangseinlage von 1.000 USD. Familien dürfen bis zu 5.000 USD pro Jahr einzahlen, bis das Kind 18 Jahre alt ist.

Die Treasury hat Robinhood und BNY beauftragt, die App und die Kontoinfrastruktur des Programms zu betreiben. Derzeit liegen jedoch alle Einzahlungen in einem Standardfonds, dem State Street SPDR Portfolio S&P 500 ETF (SPYM).

Bisher hat die Treasury nur vier weitere Index-ETFs genehmigt, selbst das Wechseln zwischen Fonds ist aktuell noch nicht verfügbar.

Das größere Hindernis liegt jedoch im Gesetzestext selbst, nicht in den Vorgaben der Behörde. Der Kongress hat die zugelassenen Investitionen auf US-Aktienindexfonds mit Gebühren unter 0,1 % begrenzt.

Das Gesetz erlaubt der Treasury, diese Regeln zu verschärfen, aber nicht zu lockern. Daher wäre für Bitcoin vermutlich ein neues Gesetz nötig, bevor die Kryptowährung ins Portfolio eines Kindes aufgenommen werden kann.

Trotzdem ließ Trump die Möglichkeit offen, als er noch einmal dazu befragt wurde.

„Etwas könnte passieren”, sagte er.

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Trump setzt weiter auf Krypto-freundlichen Kurs

Der Präsident koppelte seine Unterstützung eher an den Wettbewerb mit China als an eine Überzeugung im Markt.

„Ich bin nur aus einem Grund zum Krypto-Fan geworden: Wenn wir es nicht haben, wird China es haben.”

Trump sagte außerdem, dass er beobachtet hat, wie die Branche zu einem bedeutenden Markt geworden ist. Er ergänzte, dass die hohen Kapitalzuflüsse ihn überzeugt hätten, dass Bitcoin weiterhin Zukunft habe.

Seine Begeisterung ist jedoch nicht frei von Eigeninteresse. Trumps aktuelle finanzielle Offenlegung berichtete für 2025 über Einkünfte von mehr als 1 Milliarde USD aus familieneigenen Krypto-Investitionen.

In der vergangenen Woche stellte er zudem die Besteuerung von Bitcoin infrage, während er diese Einnahmen verteidigte.

Außerdem hat die Regierung überlegt, Milliardären zu erlauben, aufgewertete Aktien an die Konten zu spenden und dafür Steuervergünstigungen zu erhalten.

Bitcoin reagierte zunächst kaum auf die Aussagen und eroberte nach vorherigen Verlusten durch Strategy wieder die Schwelle von 62.000 USD zurück.

Bitcoin-Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto
Bitcoin-Kursentwicklung. Quelle: BeInCrypto

Was Trumps bisheriges Handeln erkennen lässt

Trumps Vergangenheit zeigt, dass er Krypto-Versprechen zwar einlöst, aber nie von heute auf morgen. Im Juli 2024 versprach er in Nashville, Bitcoin-Bestände, die der Regierung gehören, zu behalten.

Der Exekutivbefehl zur Strategic Bitcoin Reserve folgte am 6. März 2025, rund sieben Monate später.

Wichtig ist, dass er damals keine zu großen Versprechen machte. Die Reserve hält etwa 200.000 beschlagnahmte Coins und erlaubt nur käuferneutrale Zukäufe, genau wie er es angekündigt hatte.

Ähnlich verlief das Vorgehen bei den 401(k)-Plänen. Im August 2025 unterzeichnete Trump einen Erlass, der Rentenpläne für alternative Vermögenswerte öffnet.

Das Arbeitsministerium legte jedoch erst im März 2026 einen Regelungsvorschlag vor, der 11 Monate später noch nicht beschlossen ist.

Vergleicht man diese Zeitpläne, dürfte Bitcoin in Kinderkonten frühestens 2027 eine Rolle spielen. Es könnte zudem einen Streit im Kongress und nicht nur bei den Aufsichtsbehörden geben.

Die Antwort am Montag war kein Versprechen von Trump, was vielleicht genau beabsichtigt war.


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Haftungsausschluss

Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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