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Virtuelle Burger? McDonald’s meldet 10 Marken für das Metaverse an

2 min
Aktualisiert von Alexandra Kons

IN KÜRZE

  • Die bekannte Fast-Food-Kette steigt jetzt auch in das Metaverse ein.
  • Das Unternehmen reichte insgesamt zehn Markenanmeldungen beim US-Patent- und Markenamt ein.
  • Die McCafé-Kette soll ebenfalls in die Metaverse-Pläne einbezogen werden.
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McDonald’s steigt jetzt auch ins Metaverse ein. Könntest du also vielleicht bald in der virtuellen Welt bei der Fast-Food-Kette bestellen und dir die Burger nach Hause liefern lassen?

Gründe für diese Vermutung liefert ein Twitter-Beitrag des Markenanwalts Josh Gerben. Laut dem Post reichte das Unternehmen nämlich insgesamt zehn Markenanmeldungen für das Metaverse beim US-Patent- und Markenamt ein.

Der am 4. Februar eingereichte Antrag deutet darauf hin, dass der Fast-Food-Konzern, ein “virtuelles Restaurant, welches reale und virtuelle Produkte anbietet” eröffnen will. Zudem soll es möglich sein, sich die Produkte direkt nach Hause liefern zu lassen. Außerdem soll es in dem virtuellen Restaurant “herunterladbare Mediendateien” geben, wie Kunstwerke, Audiodateien, Videos oder NFTs.

McDonald’s im Metaverse – virtuelle Burger?

Die McCafé-Kette soll ebenfalls in die Metaverse-Pläne mit einbezogen werden. Darüber würden Unterhaltungsdienste wie “reale und virtuelle Online-Konzerte und andere virtuelle Veranstaltungen” angeboten werden.

Sobald diese Pläne in die Tat umgesetzt werden, steht die Fast-Food-Kette dadurch in Konkurrenz mit anderen Veranstaltern virtueller Konzerte. Denn virtuelle Konzerte werden immer attraktiver, weil sie geografische Barrieren beseitigen, die Fans und Künstler daran hindern, miteinander in Kontakt zu kommen. Außerdem fallen auch die Kosten für Tourneen weg.

McDonald’s Markenanmeldung erfolgte nur einen Tag, nachdem die Bäckerei- und Cafe-Kette Panera Bread eine ähnliche Anmeldung eingereicht hatte. Bei Panera Bread arbeitet man derzeit am PANERAVERSE – einer virtuellen Restaurant- und Cafe-Kette. Wie McDonalds wird es auch dort herunterladbare Inhalte, NFTs, virtuelle Speisen und Getränke sowie virtuelle Konferenzräume geben.

McDonalds, Metaverse
McDonald’s im Metaverse – Ein Bild von BeInCrypto.com

Gerben meint außerdem: “Ich denke, in den nächsten 12 Monaten wird es noch mehr solcher Markenanmeldungen geben. Denn ich glaube, dass fast keine Marke diese neue Technologie einfach ignorieren wird.”

Es ist bei weitem nicht das erste Mal, dass der Name McDonald’s mit dem Krypto-Bereich in Verbindung gebracht wurde. Neben zahlreichen Krypto-Memes kam es zudem schon im Januar zu einer scherzhaften Unterhaltung zwischen dem Unternehmen und Tesla CEO Elon Musk auf Twitter. Dabei ging es unter anderem um eine mögliche Bezahlung mit Dogecoin bei McDonalds.

Andere Entwicklungen zeigen ebenfalls, dass die Akzeptanz für das Metaverse zunimmt

Auch, wenn es noch in den Kinderschuhen stecken. So beantragten Ende letzten Jahres mehr als 1300 chinesische Unternehmen die Eintragung von Metaverse-Marken. Zudem arbeiten die Tech-Giganten Apple, Meta und Samsung ebenfalls am Einstieg in das Metaverse. Und laut einem Bericht des Marktforschungsunternehmens Gartner werden 25% der Menschen bis zum Jahr 2026 mindestens eine Stunde pro Tag in der virtuellen Welt verbringen.

Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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