Visa ermöglicht Bitcoin und Krypto-Zahlungen in Lateinamerika

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IN KÜRZE
  • Du willst in Zukunft per Visa in Lateinamerika zahlen?

  • Wieso Krypto in Brasilien der große Trend ist?

  • Auch Mastercard steigt ins Rennen ein.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Der Zahlungskartenanbieter Visa ermöglicht nun Zahlungen in Bitcoin und Krypto per Karte. User können in Lateinamerika mit Kryptowährungen bezahlen, diese kaufen oder auch empfangen.

Visa und Mastercard. So lauten die Namen der beiden größten Zahlungskartenanbieter der Welt. Visa veröffentlichte vor kurzem ein Statement, dass User nun mit Bitcoin und Krypto per Karte zahlen können. Partnerschaften mit verschiedenen Start-ups in Lateinamerika machen dies möglich.

Konkret sollen User ab sofort mit Krypto bezahlen, Krypto mit Visa-Karten kaufen und durch die Start-ups Krypto-Cashbacks empfangen können. Visa begründet diesen Schritt mit der Adaption von Krypto weltweit und dem Beitrag Visas dazu.

So äußert sich Romina Seltzer, Vizepräsidentin Innovation und Produkte bei Visa Lateinamerika, wie folgt:

Kryptowährungen gewinnen in der Region mit steigenden Innovationen, mehr Akzeptanz und mehr kryptofähigen Anwendungsfällen weiter an Dynamik. Wir werden weiterhin die Strategie verfolgen, Krypto-Zahlungen für unsere Kunden zu ermöglichen.”

Das Unternehmen wolle jegliche legitimen Formen der Geldbewegung unterstützen, unabhängig davon, ob sie den Ursprung im Visa Netzwerk haben. Bitcoin oder Krypto zu kaufen, sollte laut Visa über die Karte das einfachste und sicherste Mittel werden.

Vor allem für die Cashback-Funktion will sich die Firma lateinamerikanischen Start-ups bedienen. So sollen Partnerschaften mit Lemon Cash oder Satoshi Tango in Argentinien und mit Crypto.com, Alterbank bzw. Zro Bank in Brasilien dieses Vorhaben unterstützen.

Vor allem die Partnerschaft mit Crypto.com soll in Lateinamerika zum verhofften Erfolg beitragen. Filomena Ruffa, Manager von Crypto.com in Lateinamerika, äußerte sich dazu:

“Durch unsere Produkte und die Expansion unseres Kartenprogramms mit Cashback-Funktion von bis zu 5 % ermöglichen wir Konsumenten in der Region einen zusätzlichen Weg, um mit Krypto zu bezahlen.”

“An Südamerika sehen wir, dass Kryptowährungen die Lösung für ein konkretes Problem sind. Sie verbessern das Leben der Leute. Lemon Cash will die Revolution vorantreiben und bietet 2 % Cashback in Bitcoin für alle Einkäufe über Visa an”, so Borja Martel Seward, Co-Founder von Lemon Cash.

Neben Argentinien und Brasilien zählen auch noch Mexiko, Kolumbien und Peru zu den anvisierten Märkten. Im Zusammenhang mit Bitcoin und Kryptowährungen bietet Visa außerdem Infrastruktur, Beratungen und Tools an, um sich besser in der Welt der digitalen Assets zurechtzufinden.

Bitcoin und Krypto nicht nur bei Visa populär

Erst vor wenigen Tagen hatte Mastercard angekündigt, eine Partnerschaft mit MercadoLibre eingegangen zu sein. Als Mercado Pago bekannt, kann der E-Commerce Gigant bereits auf ein funktionierendes Krypto-Zahlsystem zurückgreifen.

Durch eine spezielle Technologie Mastercards will MercadoLibre Krypto-Transaktionen genauer unter die Lupe nehmen können. Es handelt sich um eine vorbeugende Maßnahme im Bereich Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung.

Paula Arregui, Mercado Pagos COO äußerte sich dazu:

“Ganz nach unserer Unternehmensphilosophie, finanzielle Dienstleistungen zu demokratisieren, wollen wir die Eintrittshürde senken. Wir wollen eine einfache und sichere Art bieten, um in Kryptoassets zu investieren.”

Bitcoin und die Krypto-Adaption
Ein Bild von gemini.com

In den lateinamerikanischen Ländern Brasilien und Argentinien ist die Bitcoin– und Krypto-Adaptionsrate besonders hoch. Argentinien leidet beispielsweise seit Jahren mit horrender Inflation – erst 2021 betrug die Inflation um die 48 %. Anhand der oben angefügten Grafik, ist ersichtlich, dass Brasilien mit 41 % die höchste Rate aufzeigt.

Gerade Brasilien hat vor einigen Wochen auch ein Zeichen gesetzt als der Senat ein Pilotgesetz freigegeben hat. Es soll größere Transparenz und Konsumentenschutz für User, die von Scams betroffen sind, erreichen. Die dafür zuständige Kammer entscheidet nun, ob das Gesetz in Kraft treten soll.

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Toni begann 2017 während seines Studiums der Rechts- und Wirtschaftswissenschaften, sich für Kryptowährungen zu interessieren. Er entwickelte ein gutes Verständnis des Kryptomarktes und der Investitionsmöglichkeiten, wie ICOs und DeFi durch seine eigene Forschung und Investitionen. Ein echter Krypto-Degen mit akademischem Wissen und viel Berufserfahrung.

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