Volksbank Bayern: Bitcoin ist die einzig wahre dezentrale Blockchain-Anwendung

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IN KÜRZE
  • Die Schweizer BBVA-Bank bietet Krypto-Handel an.

  • Gleichzeitig arbeitet die deutsche Sparkasse an Krypto-Verwahrlösungen.

  • Eine Volksbank in Bayern nimmt die Krypto-Adoption besonders ernst.

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Nachdem die Sparkasse Pläne zur Integration von Krypto-Features bekannt gegeben hat, zieht nun eine Bank aus der Reihe der Volksbanken nach. Ist dies der Beginn der Krypto-Implementierung bei deutschen Banken?

Wie BeInCrypto bereits berichtete, arbeitet die deutsche Sparkasse an einem neuen Krypto-Feature, einer Wallet, die nächstes Jahr erscheinen könnte. Doch nicht nur die deutsche Sparkasse arbeitet an ihrem Krypto-Angebot – in der Schweiz bietet die BBVA Bank (mit Sitz in Zürich) nun als erste Bank in Europa neben Bitcoin– auch Ethereum-Investments für ihre Kunden an.

Eine Volksbank startet intensive Krypto-Integration

Nun hat sich eine weitere Bank zu Wort gemeldet, die die Krypto-Adoption in Deutschland vorantreiben möchte: die Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte. Zwar gehört die Bank eher zu den kleineren Geldinstituten, allerdings scheint es dieser Volksbank ernst zu sein. Denn in einem Interview im Kundenmagazin erklärt die Volksbank, dass es bereits Krypto-geschulte Mitarbeiter gebe. Diese können zur Verwahrung von Kryptowährungen informieren. Ferner soll bald der Handel mit den digitalen Währungen starten, an einer eigenen Verwahrlösung für die Coins soll die Bank auch schon arbeiten.

Andreas Streb von der Volksbank Raiffeisenbank Bayern Mitte erklärt:

Bitcoin und andere Blockchain-Anwendungen werden inzwischen von großen Teilen der Bevölkerung wahrgenommen und diskutiert. […] Auch unsere Kundinnen und Kunden kommen natürlich über viele Kanäle mit diesem Thema in Berührung und sprechen auch unsere Beraterinnen und Berater darauf an. Als regionale Bank wollen wir für unsere Kunden in allen Finanzangelegenheiten erster Ansprechpartner sein. Deshalb war unser Ziel, Know-how aufzubauen und unseren Kunden eine Lösung bieten.

Ziel ist es, interessierte Kunden vor unseriösen Angeboten aus dem Krypto-Bereich zu schützen und stattdessen solide Dienstleistungen über das traditionelle Bankhaus anzubieten.

Ein Bild von BeInCrypto.com
Ein Bild von BeInCrypto.com

Volksbank – Bitcoin only?

Streb erklärt, warum die Volksbank sich ausschließlich mit der ältesten Kryptowährung, Bitcoin, beschäftigt:

Ganz einfach aus dem Grund, dass Bitcoin die einzige wirkliche dezentrale Blockchain-Anwendung ist und aus unserer Sicht nur sie ausreichend Sicherheit vor Manipulation bietet. Alle anderen Kryptowerte sind mit Bitcoin nicht vergleichbar. Vor allem sind sie nicht dezentral aufgebaut, sondern es stehen Unternehmen beziehungsweise Geschäftsmodelle dahinter, die theoretisch oder auch ganz praktisch Einfluss auf den jeweiligen Kryptowert nehmen können.

Die Bank hat sich derweil schon die Rechte für die „VR-BitcoinGoCard“ gesichert. Ferner können die Kunden über speziell auf Bitcoin-Themen fokussierte und ausgebildete Mitarbeiter setzen. Ziel ist es, die Kunden zu informieren, sodass sie ihre BTC selbst in einer Cold Wallet verwahren können.

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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