Warum dieser Bullrun vergleichsweise entspannt ist

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IN KÜRZE
  • Die Bitcoin Volatilität befindet sich in diesem Bullrun sich auf historischen Tiefstwerten.

  • Das spricht dafür, dass das Vertrauen in BTC gestiegen ist und sich der Kurs künftig stabilisieren wird.

  • Der Bitcoin Kurs konnte sich seit Jahresbeginn fast verdreifachen.

  • promo

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Wenn wir uns die historische Performance von Bitcoin ansehen, so ist 2020 eines der besten Jahre für Bitcoin. Die meisten Leute denken immer noch, dass Bitcoin ein rein spekulatives Asset ist. Es wird allerdings immer mehr Menschen bewusst, weshalb Satoshi Nakomoto die Zentralbank-unabhängige Währung erschaffen hat.



Bitcoin wird seiner Rolle als „safe heaven asset“ und als Gegenpol zur zentralisierten Macht im Rahmen der weltweiten Pandemie und der wirtschaftlichen Verwerfungen gerecht.

Auch wenn viele dezentrale Kryptowährungen bereits früher glänzen konnten, so untermauern die aktuellen globalen Probleme und die aktuellen Inflationsraten die Notwendigkeit einer dezentralisierten und deflationärer Währung.



Ein Bild von BeInCrypto.com.

Der Bitcoinkurs konnte in diesem Jahr neue Rekordwerte erreichen. Der Schlusskurs der letzten Weekly-Candle entspricht einer der höchsten je verzeichneten Bitcoinpreise. 

Betrachten wir die von Skew gesammelten Daten: Man erkennt, dass trotz der massiven Kursgewinne die Volatilität im Vergleich zu vorangegangen Bullruns ziemlich niedrig geblieben ist. Entspannte Rallye.

Trotz aller Aufmerksamkeit und des Kursanstiegs von 10.000 USD auf 20.000 USD im 4. Quartal 2020 konnte #bitcoin nicht das übliche Volatilitätslevel erreichen.

Auf dem Diagramm von Skew sieht man den Volatilitätsindex von Bitcoin

BTC Volatilität Höchstwert: 200%

Man erkennt, dass im letzten Bullrun (2017-2018) die relative Volatilität fast das ganze Jahr weit über 100% gewesen ist. 200% war der Höchstwert

2020 ist die relative Volatilität, außer am Anfang des Jahres, immer unter 100% relativer Volatilität geblieben. In den der letzten Dekade war dies nie der Fall. Auf 1 Jahr zurückgerechnet haben wir eine gerade mal 79% relative Volatilität, in den letzten 3 Monaten gerade mal 53%.

Welche Schlussfolgerungen kann man aus einer abnehmenden bzw. geringen Volatilität ziehen?

Eine niedrige bzw. abnehmende Volatilität in einem Markt impliziert normalerweise, dass das Vertrauen der Markteilnehmer gestiegen ist und sich die Preise stabilisieren (werden). Übertrag man das auf die aktuellen BTC-Preisbewegungen, so erkennt man, das die Kredibilität von Bitcoin deutlich zugenommen hat. 

Ein Bild von BeInCrypto.com.

Immer mehr institutionelle Investoren betreten das Spielfeld

Diese sehen Bitcoin als Langzeitinvestment und werden vermutlich erstmal nicht verkaufen.

Der zunehmende Anstieg des Engagements von diesen könnten den Rückgang der Volatilität zumindest teilweise erklären und wird den Kryptomarkt wahrscheinlich weiter festigen.

Auf Englisch geschrieben von Harrison Seletsky, übersetzt von Maximilian Mußner.

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