1 % des institutionellen Geldes und der Bitcoin steht bei über 50.000 USD, sagt Messari

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IN KÜRZE
  • 1 % aller institutionellen Gelder würde die Marktkapitalisierung des Bitcoin auf über 1 Billion USD bringen

  • 1 % aller institutionellen Gelder würden den BTC zusätzlich über 50.000 USD pushen

  • Der US-amerikanische Investor Paul Jones verlagerte einen einstelligen Prozentsatz seiner Investitionen in den Bitcoin

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Messari untersuchte laut einem Report, was passieren würde, wenn 1 % der institutionellen Gelder von traditionellen Assets in den Bitcoin fließen. Das Resultat: Marktkapitalisierung bei 1 Billion USD und ein Kurs jenseits der 50.000 USD.



Ryan Watkins ist Analyst bei Messari. Er wollte herausfinden was passieren würde, wenn institutionelle Investoren nur 1 % ihrer Gelder aus traditionellen Assets in den Bitcoin fließen lassen. Das Ganze folgt einer Aussage des bekannten Wall Street Traders Paul Jones, welcher bekannt gab, dass er seit Mai 2020 einen einstelligen Prozentsatz seiner Investitionssummen in den BTC verlagerte. Hintergrund ist einmal mehr die Angst vor einer Inflation ohne erkennbaren Boden, aufgrund der fleißigen Gelddruckerei der Zentralbanken.

Was wäre wenn…, Messari?

Der US-amerikanische Trader und Hedge Fund Manager Paul Jones verlagerte einen einstelligen Prozentsatz seiner Investitionssummen in traditionelle Assets in den Bitcoin. Hintergrund ist die Sorge vor einer Inflation ohne Ende in Sicht, aufgrund der Gelddrucker bei Zentralbanken, die auf Hochtouren laufen. Ryan Watkins von Messari untersuchte nun jüngst die Auswirkungen auf den Bitcoin, falls 1 % aller institutionellen Gelder in den BTC fließen würden. Das Resultat wäre eine Marktkapitalisierung von über 1 Billion USD und ein Kurs jenseits der 50.000 USD.



Quelle: Ryan Watkins auf Twitter (@RyanWatkins_)

Natürlich ist das eine rein theoretische Rechnung. Aber es bleibt festzuhalten, dass das Interesse an Kryptowährungen bei Investoren immer mehr zunimmt. Das trifft insbesondere auf den Bitcoin als Einstieg in diese digitalen Währungen zu. Das gelangt vor allem durch Investmentfirmen wie Grayscale Investments und Pantera Capital an die Öffentlichkeit. Beide Firmen sind äußerst erfolgreich mit ihrem alleinigen Fokus auf Investmentangebote in Kryptowährungen, Blockchain, usw.

Braucht der Bitcoin institutionelle Investoren überhaupt?

Wie wichtig sind aber institutionelle Investoren für Bitcoin und Co? Ryan Watkins ist der Meinung, dass Bitcoin die Institutionellen nicht zwingend braucht. Doch der Erfolg des Bitcoin bemisst sich ultimativ am Preis. Über 60 % der sich im Umlauf befindlichen Bitcoins bewegten sich seit einem Jahr nicht. Die Menschen nutzen BTC also nicht hauptsächlich als Zahlungsmittel, sondern als sicheren Hafen für ihre Gelder. Bitcoin wird nicht umsonst auch als “Gold 2.0” betitelt. Um diesen Wert und Status als “sicheren Hafen” zu steigern, wird es Investitionen brauchen in den BTC.

Wenngleich Messari hier nur ein Gedankenspiel betrieben hatte, so muss unter dem Strich festgehalten werden, dass es institutionelle Investoren brauchen wird.

Eine Massenadoption kann nur stattfinden, wenn der Bitcoin auch tatsächlich seinen Wert beibehalten kann und diesen stetig steigert. Ob irgendwann 1 % aller Investitionen im BTC landet, bleibt hierbei fraglich. Allerdings nehmen die Zahlen an Investoren zu, die sich vor den wirtschaftlichen Unsicherheiten in Kryptowährungen wie z.B. den Bitcoin flüchten.

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