Bitcoin (BTC) startet in die letzte Woche im April 2026 mit einem Plus von 13,71 %. Damit fehlen den Haltern nur noch etwa 0,5 %, um das beste April-Ergebnis der letzten fünf Jahre zu erreichen.
Bis zum Monatsende sind nur noch wenige Tage Zeit. Der Bitcoin-Kurs muss rund 0,5 % zulegen, um das Ergebnis aus April 2025 von 14,08 % zu überschreiten. Damit wäre es der stärkste April für Bitcoin seit 2020.
April zeigt bekanntes Muster für Bitcoin
Der April ist für Bitcoin historisch gesehen der stärkste Monat. Im Durchschnitt lag der Gewinn im April bei 13,11 %, der Median liegt bei 10,49 %, wie Coinglass berichtet. Im Jahr 2026 liegt die Rendite bereits über beiden Vergleichswerten, während die letzte Handelswoche beginnt.
Die vergangenen fünf April-Monate zeigen ein gemischtes Bild. Bitcoin legte 2025 um 14,08 % und 2020 um 34,26 % zu. In 2024 (-14,76 %), 2022 (-17,30 %) und 2021 (-1,98 %) gab es jedoch Verluste. Auch das Ergebnis von 2,81 % in 2023 unterstreicht, dass positive April-Monate zuletzt eine Ausnahme waren.
Die aktuelle Erholung sticht zudem hervor, weil der Bitcoin-Kurs zu Jahresbeginn schwach war. Im Januar lag das Minus bei 10,17 %, im Februar folgten weitere 14,94 %. Im März gab es dann einen leichten Zuwachs von 1,81 %.
Im April konnten so nun etwa die Hälfte dieser Verluste wieder wettgemacht werden. Bessere ETF-Flows und ein schwächerer USD unterstützen die Erholung.
Sentiment hinkt der Kurserholung hinterher
Trotz des Anstiegs im April zeigen die Daten, dass Trader weiterhin vorsichtig sind. Der Fear and Greed Index stand am 25. April bei 31 und bleibt damit im „Fear“-Bereich. Einen Monat zuvor lag der Wert mit 10 sogar bei „Extreme Fear“.
Der Wert von 26 in der Vorwoche lag sogar niedriger als der heutige, was auf eine langsame Erholung der Überzeugung hindeutet. Aktuell notiert Bitcoin bei etwa 77.500 USD und liegt damit etwa 38 % unter dem Allzeithoch von 126.198 USD aus Oktober 2025. Das erklärt Diskrepanz zwischen der hohen Monatsrendite und dem vorsichtigen Sentiment im Retail- und Derivate-Handel.
Andauernde geopolitische Risiken belasten die Märkte im April. Die Spannungen zwischen den USA und Iran sowie der Konflikt im Nahen Osten sorgen dafür, dass die BTC Perpetual Funding Rates zeitweise nahe null oder sogar negativ sind. Dieses Muster zeigt, dass Trader die Rallye nicht mit Hebel verstärken.
Eine Woche für einen neuen April-Rekord
In den letzten sechs Handelstagen entscheidet sich, welchen Platz April 2026 in den Bitcoin-Rekordlisten einnimmt. Ein starker Monatsschluss würde den April zum zweitbesten seit 2020 machen, bei einem schwächeren Verlauf reiht er sich direkt hinter 2025 ein. Da Sentiment und Makro-Lage unsicher bleiben, ist der weitere Verlauf offen.
Ein Schlusskurs, der am 30. April etwa 0,5 % höher liegt, würde reichen, um die 14,08 % von 2025 zu übertreffen. Ob Bitcoin dieses Niveau bis zum Wochenende halten kann, bleibt abzuwarten.
Dünnere Liquidität und anhaltende geopolitische Schlagzeilen könnten die Rallye vor dem Monatsende noch auf die Probe stellen.





