Bitcoin im Jahr 2020 wieder in den grünen Zahlen

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IN KÜRZE
  • Der Kurs von Bitcoin steht derzeit wieder höher, als zu Beginn des Jahres.

  • Insgesamt gibt es derzeit viele bullige Anzeichen.

  • Das Halvening von BCH und BSV in den nächsten Tagen könnte eine weitere bullige Tendenz anzeigen.

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Bitcoin (BTC) stürzte im vergangenen Monat übel ab. Nun hat sich die führende Kryptowährung soweit erholt, dass sie in diesem Jahr wieder im Plus steht.



Bitcoin ist nun in diesem Jahr offiziell wieder in die Gewinnzone gerutscht. Wie das Analyseunternehmen skewAnalytics (@skewdotcom) berichtet, haben die Gewinne seit dem Anfang des Monats (zweites Quartal) die Verluste aus dem ersten Quartal wieder wettgemacht.

Der Preis von BTC steht zur Stunde bei rund $7.400. Er eröffnete das Jahr bei $7.200.



Gesamtbild jetzt wieder bullig

Wie BeInCrypto bereits berichtete, gibt es einige starke Anzeichen dafür, dass Bitcoin (BTC) jetzt wieder in einen Bullenmarkt eintritt. Dazu gehören die rund $7 Milliarden, welche in Stablecoins geparkt sind und nur darauf warten, wieder in den Markt einzusteigen. Gleichzeitig liegt die Angebotsquote für Stablecoins auf einem historischen Tiefstand. Auch die On-Chain-Metriken für Bitcoin weisen darauf hin, dass die führende Kryptowährung ihren Tiefpunkt überwunden hat.

Während die Krypto-Märkte in den letzten Wochen von extremer Angst erfasst waren, scheint sich auch hier endlich eine Wende anzubahnen. Die beliebte Metrik, welche die Stimmung auf dem Markt wiederspiegelt, stieg heute von 12 auf 20. Das kann bedeuten, dass sich die Anleger jetzt langsam wieder aus der Deckung wagen.

Auch im Hinblick auf die gesamtwirtschaftliche Lage gibt es gute Gründe, für Bitcoin optimistisch zu sein. Die US-Notenbank Federal Reserve den Dollar im Zuge der COVID-19-Krise stark ab. Als Absicherung für genau diesen Fall wurde Bitcoin nach der Finanzkrise von 2008 geschaffen. Der Wert dieser Erfindung könnten nun vielen Klar werden.

Natürlich steht uns auch die Halbierung der Blockerträge ins Haus, welche nach der aktuellen Schätzung für den 13. Mai erwartet wird. In der Vergangenheit löste das Halvening durch das verknappte Angebot in beiden Fällen einen Preissprung aus.

BCH und BSV sind Bitcoin um einen Monat voraus

Da viele Kryptowährungen direkt oder indirekt aus einem Hard Fork von Bitcoin hervorgegangen sind, fällt auch deren Halvening oft in etwa den gleichen Zeitraum. Allerdings waren die durchschnittlichen Blockzeiten auf den beiden kleineren Blockchains Bitcoin Cash (BCH) und Bitcoin SV (BSV) ein wenig kürzer, sodass diese ihrem großen Bruder nun etwas vorauseilen.

Nach den momentanen Hochrechnungen sollte das Halvening bei BCH morgen um etwa 15 Uhr und bei BSV am 10. April um etwa 10:40 Uhr stattfinden. Es ist jedoch fraglich, ob sich aus den Preisbewegungen dieser beiden Währungen Rückschlüsse auf die zu erwarteten Preisbewegungen bei Bitcoin ziehen lassen.

Einerseits sind die Kurse aller Kryptowährungen miteinander stark korreliert, was das Bild verzerren könnte. Anderseits sollte man auch nicht vergessen, dass Bitcoin und seine Hard Forks unterschiedliche Funktionen übernehmen.

Mit der Spaltung von BTC und BCH behielt Bitcoin seine Funktion als Wertspeicher, während bei Bitcoin Cash größere Blöcke zugelassen wurden, um besser für Zahlungen geeignet zu sein. BCH hat daher eine stärkere Umlaufrate als BTC, welcher weitestgehend zur Wertaufbewahrung auf Wallets gehalten wird. Damit dürfte sich sein Angebot relativ zur Umlaufrate nicht so stark verknappen.

Sollte der Kurs von BCH und BSV, gemessen am Preis von BTC, jedoch nach diesen Mini-Halvenings ansteigen, so wäre dies zumindest tendenziell ein weiteres bulliges Signal.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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