DeFi Daily: Aave Version 2 auf Testnet live

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IN KÜRZE
  • Aave hat das Upgrade auf Version 2 auf dem Korvan Testnet gestartet.

  • AAVE hat bullische Indikatoren und stößt demnächst an seine Unterstützung.

  • Ein Ausfall bei einem Infrastruktur-Unternehmen führte zu enormen Problemen für Ethereum.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Aave hat das Mitte August angekündigte Protokoll-Upgrade auf Version 2 auf dem öffentlichen Ethereum Testnet Korvan gestartet.

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Nach einer längeren Schwächephase ist AAVE seit dem 5. November wieder im Aufwind. Der Token hatte seinen Kurs seitdem zeitweise fast verdreifacht. In den letzten Tagen setzte allerdings eine Korrektur ein.

Neue Features, weniger Gebühren

Das mit Spannung erwartete Upgrade stellt den nächsten Schritt für Aaves Entwicklung auf dem Gebiet der dezentralen Kreditvergabe dar. Aave setzt dabei auf Layer 2 Lösungen, um für geringe Transaktionsgebühren zu sorgen. Konkret drückt sich das zum Beispiel in Rollups aus, welche Teilrückzahlungen ermöglichen, sowie in Gasless Approvals.

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Dazu gibt es die Möglichkeit, Schuldverschreibungen zu tokenisieren, feste Zinssätze und ein Liquidity Mining Programm. Aave arbeitet darüber hinaus an verschiedenen Governance-Vorschlägen, welche auch in Zukunft die Entwicklung der Plattform vorantreiben sollen.

AAVE durchbricht dreimonatige Resistenz

Unser Analyst Valdirn Tahiri hat den Kurs von AAVE unter die Lupe genommen. Nach einem Tiefstand am 5. November (24,66 USD) stieg der Kurs rasch an, bis auf einen Hochstand von 72,01 USD am 11. November. Derzeit steht AAVE bei 52,79 USD. Die nächste Unterstützung findet der Token bei 45 USD.

Quelle: Tradingview.

Die technischen Indikatoren sehen eindeutig bullisch aus. Valdrin erwartet daher, dass der Kurs von der Unterstützung zurückspringt und noch höhere Werte erreicht.

Ausfall bei wichtiger Ethereum-Infrastruktur

Am 11. November kam es zu einigen Ungereimtheiten im Ethereum-Netzwerk. Verschiedene Block-Explorer zeigten dabei Unterschiedliche Blöcke an, was den Binance-Chef Changpeng Zhao einen Chainsplit vermuten ließ.

Tatsächlich lief die Blockchain ohne Probleme weiter. Das eigentliche Problem lag bei Infura, einem der wichtigsten Infrastruktur-Unternehmen für Ethereum. Die veraltete Software von Infuras Geth Ethereum Clients verursachte einen Bug, welcher einen fünfstündigen Ausfall nach sich zog. In der Folge setzten die meisten Börsen Ethereum-Abhebungen vorübergehend aus.

Zahlreiche Stimmen wurden laut, welche die Frage stellten, wie dezentral Blockchains und DeFi-Protokolle wirklich sind, wenn sie sich auf wenige Infrastruktur-Unternehmen wie Infura verlassen. Ein Twitter-Nutzer nannte Infura einen “dezentralen Single Point of Failure”. In ihrem jüngsten Bericht für The Defiant analysiert auch Camila Russo das Problem. Sie kommt zu dem Schluss:

Hoffentlich wird dies dazu beitragen, DeFi stärker zu machen: Mehr Anwendungen sollten ihre eigenen Knoten ausführen und/oder Infura-Backups verwenden.

Hackerangriff auf Akropolis

Akropolis reiht sich in die lange Liste von DeFi-Hacks in diesem Jahr ein. Der Angreifer schöpfte DAI im Wert von 2 Mio. USD von den Savings Pools ab. Laut Akropolis sind alle anderen Pools sicher.

Die Smart Contracts von Akropolis wurden von der Firma CertiK auditiert. Früher wurden bereits zwei andere von CertiK zertifizierte DeFi-Plattformen, Lien und bZx, Opfer von Hackern.

Marktbericht

DeFiPulse berichtet derzeit ein Total Value Locked (TVL) von 13,52 Mrd. USD (-0,4 %). Der DeFiPulse Index steht bei 82,96 (-4,9 %).

Die größten DeFi-Plattformen sind derzeit Uniswap (3,00 Mrd., -1,8 %), Maker DAO (2,31 Mrd., -0,6 %), Compound (1,39 Mrd., -1,5 %) und Aave (1,14 Mrd., -4,4 %). Das TVL von Wrapped Bitcoin steht bei 1,99 Mrd. USD (+2,6 %).

Der Ethereum Deposit Contract hat 55 neue Validatoren hinzugewonnen. Er steht nun bei 1866 von 16,384 benötigten Validatoren.

Laut Messari haben DeFi-Tokens im gewichteten Schnitt -2,9 % verloren. Der größte Gewinner war yAxis (+22,8 %). Der größte Verlierer war Akropolis (-19,9 %).

Stand: 12. November 2020, 23:48 Uhr.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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