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Geldwäsche, Regulierungen, Bitcoin und Fiatwährungen…

2 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • Häufig heißt es, dass die Kryptowährungen Geldwäsche fördern würden.
  • Doch wie sieht es eigentlich auf dem traditonellen Finanzsektor aus?
  • Lasst uns lieber drüber sprechen, was die Grundprobleme rund um die Geldwäsche sind.
  • promo

Von Krypto-Gegnern werden mannigfaltige Gründe gegen die Nutzung der virtuellen Währungen angeführt. Einer davon ist, dass Betrüger allen voran den Bitcoin häufig für illegale Tätigkeiten, wie beispielsweise Geldwäsche nutzen würden. Nun möchte die Finanzinformationsbehörde (UIF – Financial Intelligence Unit) Mexikos herausgefunden haben, dass es im traditionellen Finanzsektor deutlich mehr Geldwäsche gibt.
Laut den Ergebnissen von UIF ist das Risiko für Terrorismusfinanzierung und Geldwäsche im traditionellen Finanzbereich deutlich höher. Vor allem die sogenannten G7-Banken seien im Zusammenhang mit Börsenaktivitäten am anfälligsten für Geldwäsche. Zu den G7-Banken gehören BBVA, Santander, Citibanamex, Banorte, HSBC, Scotiabank und Inbursa.

Der Bitcoin scheint nicht der beliebteste Komplize bei Geldwäsche zu sein

Aber nicht nur bei den G7-Banken geht es um Geldwäsche, sondern auch bei Wechselstuben, Maklerhäusern und Bankinstituten mit Devisengeschäften, wie die El Economista zusammenfasst. Der Bericht der FIU ist zunächst nur vorläufig. Allerdings erklärt der Leiter der FIU, Santiago Nieto Castillo, darin:
Aus der angewandten Methodik abgeleitet, ist Multiple Banking, bestehend aus den sieben größten Banken in Mexiko, der Sektor, der am wahrscheinlichsten zur Durchführung von Geldwäscheaktivitäten verwendet wird.
Grund dafür ist höchstwahrscheinlich, dass die Geldwäsche über die fest etablierten Finanzinstitute und Fiatwährungen eine lange Tradition hat. Ferner arbeiten die G7-Banken auch mit einem größeren Geschäftsvolumen und einem großen Kundenstamm. Dabei gilt es zu bedenken, dass es sich beim Bankensektor um einen der stärksten regulierten Bereiche handelt.
Den Bitcoin im Visier.
Ein Bild von BeInCrypto.com.

Lösen strengere Gesetze das Grundproblem?

Während der erste Bericht dieser Art aus dem Jahr 2016 grade mal vier Sektoren im Feld mit mittelhohem Risiko für Geldwäsche sah, sind es im Folgebericht bereits zehn Sektoren in diesem Risikobereich. Zu den Sektoren mit mittelhohem Risiko gehören Börsenhäuser, Mehrfachbanken für Haushaltskredite, Banken mit Handelsgeschäften, Entwicklungsbanken, Austauschzentren, Investmentbanken, Spar- und Kreditgenossenschaften und einige weitere mehr. Der Leiter der FIU erklärt bezugnehmend auf den Bereich der Wechselstuben:
Dies ist ein Bereich der Chancen, ein Risiko, das vorweggenommen werden muss, und dafür reicht eine Gesetzesänderung aus.
Den dort können die Kunden täglich 10.000 USD umtauschen, ohne einen Ausweis vorzulegen. Das Risiko für Geldwäsche im Kryptobereich scheint weniger bedeutsam. Denn bei einer virtuellen Konferenz im August sagte ein FIU-Mitarbeiter, dass die Kryptowährungen zwar ein Risikobereich für illegale Aktivitäten seien, doch das Risiko grade erst im Kommen sei. Die Frage ist nun, ob die Regierungen der Geldwäsche in diesen Bereichen mit strengeren Gesetzen beiwohnen können. Denn wie es scheint, ist die Geldwäsche kein neues Problem und lässt sich auch von bisherigen regulatorischen Versuchen nicht vollständig zurückdrängen. Wichtig wäre zu klären, welche alternativen Faktoren zu Lösung des Problems beitragen könnten.
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Alexandra Kons
Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.
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