Ripple gibt weitere 100.000.000 XRP frei – Trader befürchten Ausverkauf

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Ripple hat heute erneut 100.000.000 XRP ($27,9 Mio.) aus seiner Treuhand-Wallet abgezogen. Dies hat Befürchtungen ausgelöst, dass ein Ausverkauf kurz bevor steht.



Ripples XRP-Besitzer könnten bald von einem massiven Ausverkauf betroffen sein, da eine große Menge der Kryptowährung aus der Treuhand-Wallet des Entwicklerteams entsperrt wurde. Der XRP-Preis stieg in dieser Woche massiv an, allerdings könnte dieser Höhenflug bald zu ende gehen. Laut einem Tweet von WhaleAlert wurden 100 Mio. XRP freigesetzt (@WhaleAlert).

Die Reaktionen auf die Freisetzung waren überwiegend negativ. Viele waren nicht überrascht, dass das Ripple-Team erneut einen Stoß von XRP-Tokens freigab. Mittlerweile wurden die ständigen Freisetzungen von weiteren Tokens zu einem Running Gag auf Twitter und darüber hinaus. Wie ein User schrieb kam diese Freisetzung “genau wie aufs Stichwort”:

Die Freisetzung von Tokens scheint ein häufiger Vorgang bei Ripple zu sein. Ohnehin wird jeden Monat eine Milliarde XRP von der Treuhand-Wallet freigegeben. Diesen Monat kommen also noch einmal 100 Millionen oben drauf. Es ist unklar, was das Team mit den hunderten Millionen US-Dollar jeden Monat anstellt.

Die drittgrößte Kryptowährung wurde letzten Monat für den Derivatehandel auf der Kryptobörse BitMEX gelistet. Kurz nach der Kotierung erlaubte sich jedoch der BitMEX CEO, Ripple zu verhöhnen. Arthur Hayes zog dafür zwar Kritik auf sich, hat diesen Kommentar allerdings nicht zurückgenommen.

Ripples Ertrag in den letzten 24 Stunden steht derzeit bei +1,37% mit einem starken Handelsvolumen. Der Ripple CEO Brad Garlinghouse verteidigte XRP auf Twitter gegen seine Kritiker. Er behauptet, XRP hätte besser performt als Bitcoin und andere namhafte Kryptowährungen. BeInCrypto berichtete bereits, dass diese Behauptung falsch ist.  XRP wird weiter auf die Probe gestellt, sobald sich die jüngste Freisetzung auf den Markt auswirkt.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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