Ripple-Gründungsmitglied verkauft 28.6 Millionen XRP

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IN KÜRZE
  • In dieser Woche hat Jed McCaleb über 28,6 Millionen XRP-Token im Wert von Rund 8.6 Millionen USD verkauft.

  • Jed McCaleb hatte zuvor immer wieder Teile seiner XRP verkauft. Nach der SEC-Klage hatte er seine Verkäufe vorübergehend eingestellt.

  • CEO Garglinghouse möchte zusammen mit dem neuen SEC-Chairman Gensler an einer Lösung arbeiten.

  • promo

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Jed McCaleb, einer der Mitgründer von Ripple, hat in dieser Woche weitere 28.6 Millionen XRP verkauft. Und das, obwohl die SEC Ripple Labs vorwirft, unregistrierte Securities verkauft zu haben.



In dieser Woche hat JedMcCaleb trotz der laufenden Klage gegen Ripple Labs über 28,6 Millionen XRP-Token verkauft. Der USD-Wert der verkauften Token liegt zum Zeitpunkt der Veröffentlichung bei rund 8.58 Millionen USD

Die SEC (U.S. Securities and Exchange Commission) hatte im Dezember eine Klage gegen das Unternehmen sowie deren Mitgründer Christian Larsen und den jetzigen CEO Brad Garlinghouse eingereicht.



In dem Statement der SEC steht, dass sie Ripple vorwirft, Finanzmittel im Wert von über 1.3 Milliarden USD für eine unregistrierte Security-Leistung erhalten zu haben.

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McCaleb stoppte den Verkauf seiner Anteile nach SEC-Klage

Nach einer 25-tägigen Pause beginnt McCaleb wieder damit, seine XRP zu verkaufen. So zumindest laut dem Krypto-Researcher Leonidas Hadjiloizou. Er sagte außerdem, dass dies erst die zweite Unterbrechung seiner Verkäufe sei.

Zuletzt stoppte McCaleb seine XRP-Verkäufe, als er einer Wohltätigkeitsorganisation gestattete, ihre XRP-Spenden gegen Fiat umzutauschen. Nach den Verkäufen der Organisation machte er allerdings weiter.

Seit den SEC-Vorwürfen hatte Jed seine XRP-Verkäufe eingestellt. Doch nach 25 Tagen hat er heute 28.6 Millionen XRP verkauft.

Außerdem hatte Hadjiloizou erklärt, dass der Hauptgrund für die 25-tätige Pause wahrscheinlich eine Empfehlung seiner Rechtsberater bezüglich der aktuellen SEC-Klage ist.

Nach der Bekanntmachung der SEC-Klage gab es einen starken Kurseinbruch. In den darauffolgenden Wochen ist der XRP-Preis um mehr als 50 % gesunken. Am Ende des Jahres 2020 gab es hingegen noch eine kleine Rally. Aktuell liegt der Kurs bei rund 0.30 USD. Mitte Dezember lag der Kurs noch bei rund 0.60 USD.

Ist die SEC-Klage der Grund für den XRP-Dump?

Bis jetzt war 2021 kein gutes Jahr für Ripple. Mehrere Exchanges haben bereits den Handel mit XRP zumindest vorübergehend eingestellt. Wahrscheinlich, um mögliche negative Konsequenzen aufgrund der SEC-Klage zu vermeiden.

Deswegen ist die Marktkapitalisierung des Tokens um über 50 % gefallen. Das noch verhältnismäßig junge Projekt Polkadot hat inzwischen eine höhere Marktkapitalisierung. Vor kurzem erreichte der Kurs des Tokens ein neues Allzeithoch.

Möglicherweise sind die Vorwürfe gegenüber Ripple unberechtigt. Wie dem auch sei, der CEO Brad Garlinghouse freute sich über die Ernennung des neuen SEC-Chairmans Gary Gensler. Gensler ist angeblich pro-Bitcoin und ein Befürworter der Blockchain-Technologie.

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Der Ripple CEO bleibt weiter optimistisch

Garglinghouse kommentierte die Ernennung von Gensler bereits auf Twitter:

Herzlichen Glückwunsch, Gary Gensler! Wir sind bereit mit der SEC-Führung und der Biden-Administration zusammenzuarbeiten, um gemeinsam mit euch den Weg für die Implementierung der Blockchain-Technologie und innovativer Kryptowährungen in den USA zu ebnen. https://t.co/EEloq4lwrG— Brad Garlinghouse (@bgarlinghouse) January 18, 2021

McCaleb hatte während und nach seiner Zeit bei Ripple insgesamt rund 4.7 Milliarden XRP-Token erhalten. Seitdem hat er immer wieder einige seiner Anteile verkauft.

Alleine 2020 hat der frühere CTO XRP im Wert von über 400 Millionen USD verkauft. So wie es aussieht, beabsichtigt er nicht, mit dem Verkauf seiner Token aufzuhören. Zumindest, solange er noch welche hat.

Geschrieben von Ryan James, übersetzt von Maximilian Mußner.

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