BeInCrypto 100 Institutional Awards Nominierung: Sygnum Bank für besten Verwahrungsanbieter digitaler Vermögenswerte

Jahrelang wurde Krypto vor allem durch Spekulation angetrieben. Diese Phase geht nun zurück. An ihre Stelle tritt langsamere, praktischere Arbeit: Teile des Finanzsystems werden nun mithilfe von Blockchain neu aufgebaut.

Für Banken und Institutionen liegt der Fokus nun anders. Verwahrung bedeutet nicht mehr nur, Vermögenswerte sicher zu lagern. Es geht darum, diese Vermögenswerte mit dem restlichen Finanzsystem zu verbinden, schnell, regelkonform und nutzbar.

Sygnum Bank steht im Zentrum dieser Entwicklung. Daher ist sie für den Award als Bester Anbieter für digitale Vermögensverwahrung bei den BeInCrypto 100 Institutional Awards 2026 nominiert.

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Verwahrung ist nicht mehr nur Lagerung

Sygnum Bank verfolgt ein neues Modell. Verwahrung ist für sie nicht mehr nur ein Tresor, sondern Teil eines umfassenderen Finanzdienstes.

In einem aktuellen Gespräch mit BeInCrypto’s Global Head of News, Brian McGleenon, betonte Sygnum-CIO Fabian Dori diesen Wandel. Er sagte, Sicherheit ist nicht mehr das Hauptproblem.

„Der entscheidende Aspekt, eine sichere Verwahrungslösung zu bieten, war zu Beginn eine der ersten Herausforderungen. Heute ist das auf institutioneller Ebene weitgehend gelöst. Die wirkliche Herausforderung ist nun die Integration, also die Verbindung von Verwahrung mit Mehrwertdiensten.“

Dieser Punkt zeigt sich auch in der Arbeitsweise von Sygnum.

BeInCrypto hat dazu den regulatorischen Status, Partnerschaften und die Produktaktivität anhand öffentlicher Angaben überprüft.

Sygnum wurde 2017 gegründet und verwaltet heute über fünf Milliarden USD an Kundenvermögen, mehr als eine Milliarde USD an Vermögenswerten in Verwahrung und über 2.000 Kunden in vier Regionen.

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Gegründet2017
Kundenvermögen insgesamtüber 5 Milliarden USD
Vermögenswerte in Verwahrung (AUC)über 1 Milliarde USD
Kundenüber 2.000
Rechtsräume4
Bewertungüber 1 Milliarde USD

Im Jahr 2019 wurde sie die erste digitale Vermögenswertbank, die von der FINMA eine vollständige Bank- und Effektenhändlerlizenz erhielt. Heute arbeitet sie unter Regulierungen in der Schweiz, Singapur, Abu Dhabi und Luxemburg.

Die Protect-Plattform für Verwahrung außerhalb von Börsen hat im März 2026 die Marke von 1 Milliarde USD überschritten, mit einem Jahreswachstum von 900%. Market Maker Wintermute ist einer ihrer Kunden.

Die Bank ist zudem in die Bereiche Settlement und Tokenisierung eingestiegen.

Im Dezember 2025 wurde Sygnum die erste europäische Bank für digitale Vermögenswerte, die mit BNY Mellon bei USD-Abwicklung zusammenarbeitet.

Über die Desygnate-Plattform hat Sygnum reale Vermögenswerte auf mehreren Blockchains tokenisiert. Dazu gehören Anteile an Hamilton Lanes privatem Vermögensfonds über 4,9 Milliarden USD auf Polygon sowie ein Liquiditätsfonds von Fidelity International auf zkSync Era.

Außerdem unterstützte das Unternehmen eine Tokenisierung privater Schulden gemeinsam mit Float und Fasanara Capital.

Im Anlagebereich sammelte der BTC Alpha Fund in vier Monaten mehr als 750 Bitcoin ein und erzielte seit Start etwa 15% jährliche Rendite.

Das Handelsvolumen auf der Plattform stieg 2024 um mehr als 1.000%, unter anderem durch die Infrastruktur für über 20 Partnerbanken.

Digitale Vermögenswerte wirklich nutzbar machen

Auch das Muster der Kunden verändert sich. Dori erklärte, dass institutionelle Kunden nicht mehr zufrieden sind, Vermögenswerte einfach nur zu halten. Sie wollen sie nutzen.

Sygnums Modell ist darauf ausgerichtet. Kunden können über eine zentrale Oberfläche Verwahrung, Kreditvergabe und Ertragsstrategien nutzen, ohne Vermögenswerte zwischen mehreren Plattformen verschieben zu müssen. Ziel ist es, alles im regulierten Umfeld zu halten und dennoch Kapital flexibel einzusetzen.

Ein weiteres Problem, das die Bank adressieren will, ist die Fragmentierung.

Blockchains sind weiterhin voneinander getrennt. Verschiedene Netzwerke, Standards und Systeme führen zu Reibung. Dori findet, dass Kunden diese Komplexität nicht selbst handhaben sollten.

„Was wir bieten wollen, ist einheitlicher Zugang. Im Hintergrund nutzen wir verschiedene Systeme und Tools, um die Fragmentierung abzuwickeln.“

Dieser Ansatz gewinnt an Bedeutung, da die Tokenisierung wächst.

Prognosen zufolge könnte der Markt bis 2030 ein Volumen von mehreren Billionen USD erreichen. Sollte das Realität werden, wird die Herausforderung nicht der Aufbau neuer Blockchains sein, sondern, diese so zu verbinden, dass Institutionen sie tatsächlich nutzen können.

Sygnums Strategie ist klar: Die Komplexität ausblenden, die Einhaltung von Richtlinien sichern und digitale Vermögenswerte im bestehenden Finanzsystem nutzbar machen.

Die Technologie ist bereits vorhanden. Die Herausforderung ist jetzt, sie zu verbinden.


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Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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