Wert von Chainalysis verdoppelt sich auf 2 Mrd. USD

Artikel teilen
IN KÜRZE
  • In der letzten Finanzierungsrunde wurde der Wert von Chainalysis auf 2 Milliarden US-Dollar geschätzt.

  • Das Unternehmen erhielt außerdem rund 100 Millionen US-Dollar von den Investoren.

  • Im November 2020 erreichte das Unternehmen einen hohen Bekanntheitsgrad, als es zahlreiche illegale Aktivitäten aufdeckte.

  • promo

    Weitere Nachrichten und Updates teilen wir in unserer Telegram Gruppe. Trete uns bei und erhalte täglich Handelsideen und Analysen zu Kryptowährungen!

Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Das Unternehmen deckte im November 2020 bereits zahlreiche kriminelle Aktivitäten auf. Darum ist wohl auch der Wert des Unternehmens so stark gestiegen.



Das Kryptowährungsanalyseunternehmen Chainalysis twitterte am 26. März 2021, dass es bei der letzten Finanzierungsrunde rund 100 Millionen US-Dollar bekommen hat. Der Wert des Unternehmens wurde außerdem auf über 2 Milliarden US-Dollar geschätzt. Zu den neuen Investoren gehört unter anderem TIME Ventures, das sich im Besitz von Marc Benioff befindet. Ribbit Capital und Addition beteiligten sich erneut bei dieser Runde. Das Unternehmen Paradigm leitete die Verhandlungen.

Bei der vorletzten Finanzierungsrunde schätzen die Investoren den Wert von Chainalysis auf über eine Milliarde US-Dollar. Der Wert des Unternehmens verdoppelte sich also innerhalb von wenigen Monaten.

Das Unternehmen ist im Jahr 2014 gegründet worden und arbeitet seitdem mit Regierungen und anderen Firmen zusammen, um den Missbrauch von Kryptowährungen aufzudecken, zu analysieren und zu verhindern. Die Firma erlangte 2020 einen hohen Bekanntheitsgrad, weil sie damals über 70.000 Bitcoin entdeckte, die Kriminelle für den illegalen Handel auf der Darknet-Plattform Silk Road verwendeten. Das Unternehmen deckte in Zusammenarbeit mit dem U.S. Department of Justice, dem U.S. Department of the Treasury und seinem Konkurrenten Excygent zahlreiche Fälle auf. Darum arbeiten immer mehr Regierungsbehörden mit der Firma zusammen.

Wir brauchen ein Chainalysis-Signal

Die Nachfrage nach dem Dienstleistungsangebot und die Kundenanzahl von Chainalyis ist in den letzten Jahren immer größer geworden. In der zweiten Hälfte des Jahres 2020 stieg die Gesamtzahl der Kunden von 295 auf 350 an.

Unternehmen wie Chainalysis sind bereits ein essenzieller Bestandteil des Krypto-Ökosystems. Die Zahl der Kryptowährung-Hacks stieg in den letzten Jahren immer mehr an.

Am 16. März 2021 gelangten die ersten Berichte über den jüngsten Nifty Gateway Hack in die Öffentlichkeit. Die Hacker erbeuteten bei dem Hack NFTs im Wert von über 150.000 USD-Dollar. Allerdings hat jedes NFT seine eigene ID-Nummer. Deswegen kann man NFTs nicht so leicht verkaufen.

Wenige Tager später bzw. am selben Wochenende stahlen Hacker Token im Wert von rund 2600 ETH aus den Roll’s-Social-Token-Pools. Die Hacker minteten damals die Token und verkauften sie anschließend an ahnungslose Käufer.

Leider hält die Präsenz von Unternehmen wie Chainalysis Hacker nicht davon ab, Straftaten zu begehen. Auch wenn man nicht für jeden kleinen Hack gleich ein professionelles Unternehmen engagieren muss, so wäre ein Chainalysis Signal, das quasi wie das Bat-Man Signal funktioniert, bestimmt hilfreich.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Übersetzt von Maximilian M.

Haftungsausschluss

Alle auf unserer Website enthaltenen Informationen werden nach bestem Wissen und Gewissen recherchiert. Die journalistischen Beiträge dienen nur allgemeinen Informationszwecken. Jede Handlung, die der Leser aufgrund der auf unserer Website gefundenen Informationen vornimmt, geschieht ausschließlich auf eigenes Risiko.
Share Article

VERWANDTE THEMEN

James Hydzik é redator e editor de finanças e tecnologia morando em Kiev, Ucrânia. Ele está especialmente interessado no desenvolvimento da regulamentação em face das mudanças tecnológicas cada vez mais rápidas. Anteriormente, ele cobriu a região CEE para o Financial Times e revistas FDI.

MEHR ÜBER DEN AUTOR