Binance setzt SEPA-Einzahlungen aus

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IN KÜRZE
  • Binance stellt die Zahlungen aus dem SEPA-Netzwerk ein.

  • Das SEPA-Netzwerk ist eines der bedeutendsten Zahlungssysteme in Europa. 27 Länder nutzen es.

  • Einzahlungen werden innerhalb von sieben Tagen zurückgegeben werden. Abhebungen sind allerdings noch möglich.

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Binance setzt SEPA-Zahlungen aus und beruft sich dabei auf Gründe, die angeblich außerhalb der Kontrolle der Exchange liegen.

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Binance gab bekannt, dass es vorübergehend Euro-Einzahlungen aus dem SEPA-Netzwerk der Europäischen Union aussetzen wird. Das SEPA-Netzwerk (Single Euro Payments Area) ist eines der bedeutendsten Zahlungssysteme in Europa, da es grenzüberschreitende Überweisungen in Euro zwischen den Mitgliedsstaaten vereinfacht.

Dank dem SEPA-Netzwerk gibt es nur noch wenige Unterschiede zwischen grenzüberschreitende Transaktionen und Inlandsüberweisungen. Die Überweisungsgebühren und -zeiten sind mit denen von Inlandszahlungen vergleichbar, was den Nutzen für Unternehmen und Privatpersonen erhöht. 27 Länder arbeiten mit dem SEPA-Netzwerk.

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Binance, eine der größten Krypto-Exchanges der Welt, schickte am 6. Juli 2021 eine E-Mail an seine Nutzer und teilte ihnen mit, dass Gründe, die außerhalb seiner Kontrolle liegen, zu der Entscheidung führten, die Zahlungen einzustellen. Einzahlungen werden innerhalb von sieben Tagen zurückerstattet, während Abhebungen nicht betroffen sein werden.

Das Ganze war wohl ein weiterer wichtiger Schritt, den Binance unternahm, um die Behörden zu beschwichtigen. Diese gehen vor alle seit Anfang des Jahres mit Nachdruck gegen Krypto-Exchanges vor. Da Binance ist eine der bekanntesten Krypto-Börsen der Welt ist gehört sie auch zu den Exchanges, die Behörden am häufigsten und sehr genau unter die Lupe nehmen.

Es ist unklar, wie groß die Auswirkungen der Zahlungsaussetzung auf Binance sein werden. Die Börse könnte jedoch aufgrund von dieser und auch anderen Gründen einige Schwierigkeiten bekommen. Binance wird mit den Regulierungsbehörden mitspielen müssen, wenn es seine Dominanz über den Markt beibehalten will. Wir werden sehen, welche die Kompromisse die dann Börse eingehen muss.

Ein Bild von BeInCrypto

Binance erlebt harte Zeiten

Exchanges auf der ganzen Welt sind seit dem aktuellen Bullrun mit dem zunehmenden Druck von Regulierungsbehörden konfrontiert. Da momentan weltweit an koordinierten Regulierungsmaßnahmen, die den Kryptomarkt zügeln sollen, gearbeitet wird, machen sich viele Exchanges Sorgen über ihr Business. Im Großen und Ganzen scheint es jedoch so zu sein, dass sie bereit sind, die Regeln zu befolgen, um weiterhin erfolgreich arbeiten zu können.

Binance ist sicherlich eine der prominentesten Börsen, die mit diesen Problemen zu kämpfen hat. Mehrere Regierungen gaben bereits Erklärungen über Maßnahmen gegen die Börse ab. Die Exchange versicherte ihren Benutzern und den Regulierungsbehörden immer wieder, dass sie sich bemühen würde, alle Compliance-Standards zu befolgen. Es ist allerdings klar, dass sie in Zukunft einigen Restriktionen ausgesetzt sein wird.

Die britische Financial Conduct Authority (FCA) gab bekannt, dass Binance über keine Lizenz für die Abwicklung von Dienstleistungen in dem Land verfügt. Binance meinte daraufhin, dass das Unternehmen noch kein britisches Geschäft akquiriert habe und sich dann an die Vorschriften halten werde. Die Barclays-Bank hat seitdem Geldtransfers an die Börse gestoppt.

Japans Behörden behaupten, dass Binance illegal im Land tätig war. In Deutschland könnte Binance außerdem mit Geldstrafen belegt werden, weil es Token anbietet, die an Aktien gekoppelt sind. Die thailändische SEC leitet zudem eine umfangreiche Strafanzeige gegen die Börse ein, weil sie ohne Lizenz arbeitet.

Binance: Ein Bild von BeInCrypto.com

Übersetzt von Maximilian M.

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Rahul Nambiampurath ist ein in Indien ansässiger Digital Marketer, der sich 2014 für Bitcoin und die Blockchain interessiert hat. Seitdem ist er ein aktives Mitglied der Community. Er hat einen Master-Abschluss in Finanzen.

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