Bitcoin: Bitfinex Auftragsbuch liefert bullische Signale

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IN KÜRZE
  • Bitfinex Auftragsbuch gibt bullische Tendenzen für den Bitcoin aus

  • Analysten sprachen zuletzt von zeitweise geringeren Preisen beim Bitcoin

  • Institutionelle Investoren setzen bei Optionen auf steigenden Bitcoin

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Der Bitcoin hat offensichtlich noch immer Probleme mit der Kursmarke von 10.000 USD. Viele Analysten wechseln daher ihre Prognosen auf einen fallenden Kurs. Das Bitfinex Auftragsbuch hätte da gerne ein bullisches Wörtchen mitgesprochen.



10.000 USD heißt die magische Marke für Bitcoin. All die Prognosen und Wahrscheinlichkeiten wie 20.000, 30.000 oder gar 75.000 USD sind am Ende nichts wert, wenn die erstgeborene Kryptowährung diese so wertvolle Marke nicht erreichen und halten kann. So zum Beispiel stürzte der BTC/USD am 11. Juni 2020 um satte 8 % auf unter 9.100 USD, nachdem der Bitcoin die 10.000 USD einmal mehr getestet hatte. Zum Zeitpunkt dieses Artikels steht der BTC/USD bei 9.137 USD. Positive Signale kommen jetzt aber von der Krypto-Börse Bitfinex bzw. dem Bitfinex Auftragsbuch.

Bitfinex Auftragsbuch sagt bullische Tendenzen für den Bitcoin voraus

Wie ein Tweet von Alistair Milne, CIO des Altana Digital Currency Fund, aufzeigt, favorisiert das Auftragsbuch bei der Krypto-Börse Bitfinex klar die bullische Seite des Bitcoin. Die Daten des Auftragsbuches zeigen an, dass Kauforders in Höhe von mindestens 6.163 BTC zwischen 8.700 und 9.400 USD warten. Lediglich um die 2.807 BTC warten auf der anderen Seite in Form von Verkaufsorders zwischen 9.400 und 10.100 USD.



Solcherlei Daten lassen darauf schließen, dass aktuell mehr Nachfrage auf der Kaufseite des Bitcoins herrscht, als auf der Verkaufsseite. Das Resultat ist ein bullisches Signal, welches in einer Zeit kommt, in der viele Analysten von vorübergehend fallenden Preisen beim Bitcoin ausgehen.

Institutionelle Investoren sehen den Bitcoin steigen

Das Auftragsbuch von Bitfinex spricht eine eindeutige Sprache. Aber es gibt mehr bullische Hinweise für den Bitcoin. Namentlich: Institutionelle Investoren, welche rund 300 Mio. USD in Call-Optionen bei CME sitzen haben.

Put-Optionen haben dagegen nur ein Volumen von rund 6 Mio. USD. Hinzu kommt der Grayscale Bitcoin Trust, welcher am 12. Juni rund 20 % mehr Wert war, als der Bitcoin selbst. Auch hier zeigt sich die steigende Nachfrage nach Bitcoins auf der institutionellen Seite.

Am Ende bleibt allerdings zu sagen, dass im BTC/USD Kurs dennoch einiges an Arbeit zu leisten ist. 9.400, 9.500 und 9.800 USD gelten als Widerstandslinien auf dem Weg nach oben und die magischen 10.000 USD bereiteten – wie angesprochen – zuletzt massive Probleme. Ab 10.200 dann sieht es besser aus und der Preis des Bitcoin könnte sehr schnell weiter ansteigen. Zunächst gilt es für den Bitcoin wieder Boden gutzumachen und auf den alten Preis oberhalb von 9.500 USD zu kommen. Hoffen wir, dass die bullischen Signale ausreichen.

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