Wilson Fisk schlug in einer Rückblende in Daredevil: Born Again, Staffel 2, Folge 5, vor, sein Verbrecherimperium mit Bitcoin (BTC) zu diversifizieren. Damit gab es einen der direktesten Krypto-Bezüge im MCU.
Diese Szene wurde am 14. April auf Disney+ als Teil von „The Grand Design” gezeigt, einer Episode, die sich um Kingpins Herkunftsgeschichte dreht.
Kingpins Bitcoin-Vorschlag wird abgelehnt
Die Rückblende spielt etwa 2014 bis 2015, noch vor den Ereignissen der ursprünglichen Daredevil-Serie von Netflix. Fisk, gespielt von Vincent D’Onofrio, fährt mit seinem Vertrauten James Wesley, gespielt von Toby Leonard Moore, im Auto.
Nachdem sie Komplikationen mit einem Bekannten namens „The Lion” besprochen haben, bringt Fisk die Idee ins Spiel, Bitcoin zu nutzen, um Geldwäsche moderner und vielseitiger zu gestalten.
Wesley lehnt dies ab und sieht Krypto als zu volatil an. Stattdessen lenkt er Fisk in Richtung Kunstwelt und spricht einen Kontakt in der Scene Contempo Gallery an.
Zunächst hält Fisk Kunst für überheblich, willigt aber trotzdem in einen Besuch ein. Dadurch lernt er Vanessa Marianna kennen. Diese Begegnung legt den Grundstein für eine bedeutende Romanze im MCU.
Der Zeitpunkt passt: BTC lag damals bei etwa 200 bis 300 USD und war noch weit entfernt von einer globalen Bekanntheit.
Für einen vorausschauenden Verbrecherboss, der diskrete Finanzkanäle sucht, wirkte dieser Vorschlag sowohl plausibel als auch unterhaltsam.
Krypto-Fans reagierten schnell
Diese Szene wurde in sozialen Medien rasch zum Gesprächsthema. Ein Post in der Reddit-Community r/Bitcoin mit dem Titel „Daredevil: Born Again S2 E5″ erhielt zahlreiche Upvotes und Kommentare. Sie reichten von „Das ist verrückt” bis zu Diskussionen, ob Fisk ein früher Whale gewesen wäre.
In späteren Folgen wird auf das Thema nicht mehr eingegangen. Letztlich entschied sich Kingpin für den Kunstmarkt.


