Bitcoin Miner verkaufen mehr BTC, als sie einnehmen

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IN KÜRZE
  • 625 mehr BTC verkauft als geschürft

  • Temporärer Trend oder Vorboten auf Mining Kapitulation

  • Bitcoin Miner nach wie vor bullish

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Durch die kürzliche Halbierung der Blockentlohnungen bei Bitcoin geraten viele Miner unter Druck. Allem Anschein nach haben einige Miner bereits kapituliert.



Wie Conner Brown über seinen Twitter-Kanal vermeldete, haben die Bitcoin Miner in der vergangenen Woche 673 BTC mehr verschickt, als eingenommen wurden. Viele Analysten warnten bereits im Vorfeld, dass es durch das Halving zu einigen Kapitulationen kommen wird.

BTC-Kurs nach wie vor stabil

Durch die Kapitulationen kamen in der letzten Woche etwa 11% mehr neue Bitcoins auf den Markt, als geschürft wurden. Damit dürfte sich durch die Halbierung das Angebot trotzdem verknappt haben. Es verwundert daher nicht, dass sich der BTC-Kurs nach wie vor stabil auf einem Niveau von etwa 9500 USD hält. In der vergangenen Woche konnte Bitcoin sogar um +5,0% zulegen.

Es bleibt abzuwarten, ob die erhöhte Abladung von neu geschürften Bitcoins nur ein temporäres Phänomen, oder Vorbote eines größeren Ausverkaufs ist.

Meiste Miner anscheinend immer noch bullig

Die Hashrate für das Bitcoin-Netzwerk erreichte am Tag der Halbierung ein neues Allzeithoch, brach aber kurz darauf schlagartig ein. Am 23. Mai fiel die Hashrate dabei auf den niedrigsten Stand des Jahres 2020.

Entwicklung der Bitcoin-Hashrate in den letzten 6 Monaten. Quelle: Bitinfocharts.

Seitdem nahm die Hashrate allerdings wieder stetig zu. Wie es aussieht, sind derzeit noch nicht viele Miner bereit, das Handtuch zu werfen. Dies wird allerdings stark davon abhängen, wie sich der BTC-Kurs in den nächsten Wochen entwickeln wird.

Zwar liefert die Hashrate kein vollständiges Bild über die Stimmung der Miner, allerdings scheinen die meisten davon nach wie vor profitabel arbeiten zu können. Dass die Hashrate am Tag der Halbierung ein Allzeithoch erreichte, zeigt dass sie nach wie vor in neue Hardware investieren. Damit setzen sie darauf, dass der BTC-Kurs langfristig steigen wird.

Aller Wahrscheinlichkeit sind aber einige Miner durch die Halbierung gezwungen, ihre weniger energieeffiziente Hardware gegen neuere und effizientere ASICs zu ersetzen. jedoch besteht die Gefahr, dass sich das Mining weiter in Länder mit einem geringen Strompreis verlagern wird. Derzeit macht China rund 65% der gesamten weltweiten Hashrate aus.

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Tobias verfügt über einen Bachelorabschluss in angewandter Informatik, sowie einen Masterabschluss in Kognitionswissenschaft mit Fokus auf kognitiver Psychologie und künstlicher Intelligenz. Während seiner Zeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität Gent nahm er an einem Forschungsprojekt in Verbindung mit einem großen französischen Telekommunikationsanbieter teil. Hierbei erforschte er die Anwendung von Spieltheorie auf den gemeinschaftlichen Ausbau von WLAN-Netzen. Nachdem er die Universität verließ, wandte er sich dem Blockchain-Sektor zu, wo er als freier Forschungsmitarbeiter für Startup-Unternehmen arbeitet.

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