Ein dezentraler NFT-Marktplatz: SPUME.io CEO Beauregard Moody im Gespräch

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IN KÜRZE
  • Wie passen NFTs und dezentrale Marktplätze zusammen?

  • Beauregard erklärt, warum ein dezentraler NFT Marktplatz Sinn ergibt.

  • Und warum wir auch bei NFTs nicht auf zentrale Instanzen setzen sollten.

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Spume ist ein von der Community verwalteter, inhabergeführter NFT-Marktplatz, der die nicht fungible Tokenisierung von physischen und digitalen Vermögenswerten erleichtert und Makler, Banken und andere zentralisierte Behörden davon abhält, die Transaktionen und das Eigentum von Einzelpersonen ungerechtfertigt zu besteuern.

Der CEO von Spume.io, Beauregard Moody, stieg im Jahr 2017 in den Krypto-Space ein, als viele Blockchain-Projekte entstanden und ICOs stattfanden. Er wirkte bei einigen Startups in der Entwicklung und im Marketing mit, fing dann an zu investieren und arbeitete sich tiefer in die Technologien ein.

“Nach zwei oder drei Jahren haben wir dann angefangen, Projekte auf der Cardano-Blockchain zu bauen. Aber auch auf Bitcoin und Ethereum.

Danach begann das Team rund um Beauregard, sich aber auf ein einziges Projekt zu konzentrieren: Spume.io.

“Wir machen nichts anderes mehr, 12 Stunden am Tag. Alle. Früher haben wir uns mit Nebenprojekten ablenken lassen, jetzt liegt unser ganzer Fokus auf Spume.”

Dezentraler NFT-Handel – die Vision

Beauregard erklärt, dass die zentral organisierten NFT-Marktplätze wie OpenSea nicht zum Charakter des Krypto-Bereichs passen. Und genau deswegen fokussiert sich Spume darauf, eine dezentrale Anlaufstelle für den Handel mit NFTs zu sein.

“Dafür wurde die Blockchain nicht geschaffen. Wir möchten die Norm ändern und die Dezentralität miteinbringen. Gleichzeitig muss natürlich die Benutzeroberfläche intuitiv gestaltet sein und die Plattform gut funktionieren.”

Bei Spume stimmen die Nutzer des NFT-Marktplatzes ab. “Die Nutzer bestimmen, wie die Plattform funktioniert und treffen die Entscheidungen.”

Ferner kritisiert Beauregard die Finanzierung der zentralisierten NFT-Marktplätze: “Die andere Sache ist auch, dass wir einen Blick auf die Einnahmen von OpenSea werfen sollten. Das Unternehmen hat zwischen Januar und März dieses Jahres etwa 2 Milliarden US-Dollar eingenommen, das Geld geht ans Unternehmen. Bei uns geht dieses Geld an die Token-Inhaber, die SPUME Token gestakt haben. Wir möchten der Inbegriff der Dezentralisierung sein.”

NFT
Ein Bild von BeInCrypto.com

Eine Menge Meilensteine…

Im Laufe des Jahres soll der dezentrale NFT-Marktplatz Spume.io starten. Bis dahin stehen bei dem Spume.io Team noch einige Meilensteine an.

“Wir haben unser White Paper fertig, wir haben unser technisches Paper fertig und wir befinden uns immer noch in der Phase des Privatverkaufs. Und dann werden wir direkt in das DAO Maker Launchpad einsteigen. Und gleich nach dem DAO-Maker-Launchpad gehen wir direkt zu Kucoin über. Dann, im dritten Quartal oder möglicherweise Ende des zweiten Quartals dieses Jahres, werden wir das Hauptnetz für die NFT-Kunstwerke und die NFT-Musikplattform-App haben.”

Das Spume.io-Team arbeitet remote und ist weltweit verteilt:

“Das hilft uns, viele verschiedene Perspektiven zu sehen und auch viele verschiedene Benutzergruppen zu bedienen.”

Beauregard berichtet, dass es eine Menge lustiger Momente seit dem Entschluss gab, einen dezentralen NFT-Martkplatz aufzubauen.

“Es gab eine Menge Aha-Momente, keine guten Aha-Momente, aber Aha-Momente, in denen wir sagten: Wow, das ist noch nie gemacht worden und es ist kompliziert. Und wir finden es heraus, arbeiteten uns durch. Vor allem die Arbeit an den Smart Contracts war komplex und ziemlich zeitaufwändig.”

Danke, Beauregard!

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Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.

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