Krypto-Adoption erreicht 25% in Europas vier führenden Volkswirtschaften

  • Jeder vierte europäische Anleger hat in Krypto investiert, Spanien führt mit 28%
  • 35 % würden für besseren Krypto-Zugang die Bank wechseln, in Spanien sind es 40 %
  • 36 % der Krypto-Inhaber planen eine Reinvestition innerhalb der nächsten fünf Jahre, trotz Marktschwankungen
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Laut einer neuen Studie, an der 6.000 Menschen aus Deutschland, Italien, Spanien und Frankreich teilgenommen haben, hat jeder vierte europäische Investor in Kryptowährungen investiert.

Die Ergebnisse, auf die Boerse Stuttgart Digital verweist, zeigen ein wachsendes Interesse an digitalen Vermögenswerten.

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Krypto-Adoption gewinnt in Europa an Dynamik

Das Marktforschungsunternehmen Marketagent hat Investoren im Alter von 18 bis 70 Jahren zwischen August 2025 und Januar 2026 befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass Spanien bei der Krypto-Adoption mit fast 28% an erster Stelle steht. Es folgt Deutschland mit 25%, Italien mit 24% und Frankreich mit 23%.

Die Umfrage macht zudem deutlich, dass das Interesse hoch bleibt. 36% der Krypto-Investoren möchten in den nächsten fünf Jahren erneut investieren. Spanien liegt hier mit über 40% vorne, gefolgt von Frankreich mit 36%, Deutschland mit 35% und Italien mit 34%.

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„Die Krypto-Adoption in Europa wächst weiter, Spanien ist hier Vorreiter. Bemerkenswert ist nicht nur die Zahl der Investoren, die in den Markt einsteigen, sondern auch die anhaltende Bereitschaft, in den kommenden Jahren weiter zu investieren, selbst angesichts von Marktschwankungen”, sagte Dr. Matthias Voelkel, CEO der Boerse Stuttgart Group, ausdrücklich.

Trotz des steigenden Interesses bleibt begrenztes Wissen ein wichtiger Hemmschuh. Investoren in Deutschland zeigen mehr Zuversicht als andere. Trotzdem empfinden 65% Krypto als zu komplex, während es in Spanien und Frankreich 73% und in Italien 70% sind.

Besseres Wissen könnte die Verbreitung weiter fördern. 54% in Spanien, 49% in Frankreich sowie 44% in Italien und 44% in Deutschland geben an, dass sie bei besserer Information mehr investieren würden.

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Boerse Stuttgart Digital hebt hervor, dass dieses Interesse eine klare strategische Chance für Banken, Broker und Vermögensverwalter bietet.

Nahezu jeder fünfte Investor erwartet, dass seine Bank innerhalb der nächsten drei Jahre Zugang zu Krypto anbietet. Die Nachfrage ist in Deutschland mit 22% am höchsten, gefolgt von Spanien mit 19%, Italien mit 18% und Frankreich mit 16%.

Das Potenzial für einen Wechsel der Bank verstärkt diesen Trend, denn 35% der europäischen Investoren würden für bessere Krypto-Angebote einen Bankenwechsel in Betracht ziehen.

Spanien zeigt die stärkste Bereitschaft zum Wechsel (40%), gefolgt von Italien (35%), Frankreich (33%) und Deutschland (29%). Das zeigt, dass Krypto-Angebote zu einem zentralen Wettbewerbsfaktor werden.

Über den Bankensektor hinaus deuten Erkenntnisse von BeInCrypto Legal und dem Regulatory Expert Council darauf hin, dass in Großbritannien Krypto zunehmend Teil der politischen Diskussion wird.

„Wir sprechen mittlerweile von einem Krypto-Wähler und sind überzeugt, dass dieses Thema an Bedeutung gewinnen wird”, erklärte Adriana Ennab, UK-Direktorin bei Stand With Crypto, gegenüber BeInCrypto.

Dion Seymour, Crypto Tax Technical Director bei Andersen und früherer Politikverantwortlicher bei HMRC, wies darauf hin, dass die steigende Zahl an Krypto-Haltern im Vereinigten Königreich zeigt, dass das Thema kein Randphänomen mehr ist und mehr Aufmerksamkeit der Politik verlangt.

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Haftungsausschluss

In Übereinstimmung mit den Richtlinien des Trust Project verpflichtet sich BeInCrypto zu einer unvoreingenommenen, transparenten Berichterstattung. Dieser Artikel zielt darauf ab, genaue und aktuelle Informationen zu liefern. Den Lesern wird jedoch empfohlen, die Fakten unabhängig zu überprüfen und einen Fachmann zu konsultieren, bevor sie auf der Grundlage dieses Inhalts Entscheidungen treffen.

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