Interview mit Rolf Leder von Hallo Krypto! Teil 2 – Wie gut kennen Deutsche Krypto?

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IN KÜRZE
  • Teil 2 des Interviews mit Rolf Leder von Hallo Krypto! dreht sich um die Zukunft

  • Wie sieht unser Geld aus in 10 Jahren? Wie werden wir bezahlen?

  • Was braucht es in Deutschland, um endlich fit in Sachen Krypto zu werden?

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Am 08. Juli veröffentlichten wir Teil 1 unseres Interview mit Rolf Leder von Hallo Krypto! Unter dieser Marke bieten Rolf Leder und Monika Lex von der QualitiKs GmbH physische Krypto-Workshops für Anfänger und Fortgeschrittene an.



Am 08. Juli ging es im Interview mit Rolf Leder von “Hallo Krypto!” bereits um viele Fragen. Warum bietet eine Unternehmensberatung im Kundenservice- und IT-Umfeld eigentlich Krypto-Workshops an? Wie hoch ist das Interesse der Deutschen an Krypto? Bei “Hallo Krypto!” dreht sich alles um “allgemeingültiges Grundwissen”, wie Rolf Leder erklärte.

In diesem zweiten Teil des exklusiven Interviews wollen wir uns über die Zukunft unterhalten. Also nichts wie los!



Über die Zukunft des Geldes

Über die Zukunft bzw. die Revolution des Geldes wird häufig gesprochen und diskutiert. Zum Beispiel sagte Cuy Sheffield, Head of Crypto bei VISA, dass CBDC der Trend der Zukunft des Geldes sei. Kryptowährungen und Dezentralität stellen Fragen an unsere traditionelle Finanzwelt, die nur schwer zu beantworten sind. Wie wird aber Geld in 10 Jahren aussehen? Wie werden wir bezahlen?

Im Lichte der DeFi-Dämmerung und der sich immer schneller drehenden Notenpressen der Zentralbanken erscheint es mir wahrscheinlich, dass sowohl Bitcoin als härteste Währung als auch Blockchain-basierte, dezentrale Finanzinstrumente in 10 Jahren einen festen Platz in den Portfolios der Anleger haben werden. Vermutlich wird auch die Tokenisierung von diversen Anlagegütern weiter fortschreiten, so dass die Blockchain Technologie quasi implizit an Bedeutung gewinnt.

Ich gehe nicht davon aus, dass es keine Fiat-Währungen mehr geben wird – Staaten müssen sich finanzieren und das werden sie geldpolitisch nur in Eigenregie, sprich zentralisiert mit Zentralbankgeld machen – wobei das wohl durchaus immer digitaler werden wird. Eine generelle Abkehr vom Bargeld sehe ich zumindest für Deutschland und die Eurozone in den nächsten 10 Jahren nicht, aber ich halte es für wahrscheinlich, dass das Mobiltelefon und/oder die Smart Watch immer stärker zur Geldbörse werden – ob die Wallet nun Monero, Litecoin, Bitcoin, eEuro oder ein bisschen von jedem enthält, das werden wir herausfinden.

Wenn die Zukunft also digitaler wird und wir irgendwann mit einem digitalen Euro bezahlen sollen bzw. sogar müssen, dann muss Deutschland fit werden auf diesem Gebiet. Gegenwärtig findet Deutschland aber in Sachen Blockchain und Kryptowährungen – international betrachtet – eher weniger viel Beachtung. An was genau liegt das eigentlich und was müsste sich ändern?

In Deutschland ist es kulturell irgendwie besonders schwierig, neue Technologien in den Alltag von Menschen zu integrieren. Die Gründe sind vielfältig und ergeben ein Potpourri an Problemen – auf der einen Seite werden manche Entwicklungen regulatorisch nahezu unmöglich gemacht, bei anderen Themen wird nur sehr langsam und zögerlich ein Rechtsrahmen geschaffen, der eine Sicherheit für Investitionen gibt. Im Kryptoumfeld denke ich da zum Beispiel an Bitcoin-Automaten – in Deutschland ist erst seit 2020 klar, dass man für den Betrieb der Dinger eine Genehmigung der Bafin braucht (die sich selbst erst klar werden muss, wie die dann aussieht und wer sie bekommt), während das in der Schweiz seit November 2016 (!) an allen (!!) der weit über 1.000 Ticketautomaten der Schweizerischen Bundesbahnen SBB möglich war.

Aber es wird ja langsam, auch in Deutschland. Adaption erzeugt Bekanntheit und Bekanntheit erzeugt Adaption – wir brauchen einfach etwas länger, aber dann kommt das Thema umso schneller bei den Menschen an. Unterstützend brauchen wir gute Informationsangebote, um die Scheu abzubauen und ein Grundverständnis zu erzeugen… unsere Workshops zum Beispiel.

Bitcoin, XRP und IOTA sind des Deutschen Lieblinge

Es braucht also mehr Aufklärung. Kryptowährungen wie Bitcoin und Co. müssen einfach mehr in den Köpfen der Deutschen sein. Aber dazu braucht es auch Aufklärung in Sachen Blockchain, digitaler Zahlungsverkehr, Umgang mit Exchanges, etc. Daran arbeitet nicht nur Hallo Krypto!, sondern auch zahlreiche deutsche Newsprojekte aus der Krypto-Szene. Aber auch verschiedene Unternehmen bzw. Projekte, die von Deutschen geführt werden.

Quelle: Hallo Krypto!

Wenn es also mehr Aufklärung braucht, dann ist die abschließende Frage unseres exklusiven Interview mit Rolf Leder von Hallo Krypto! offensichtlich. Über welche Kryptowährungen wünschen sich die Workshopteilnehmer Informationen außer zum Bitcoin und ist der Bitcoin – erwartungsgemäß – der Favorit?

Dass Bitcoin ganz klar die Nummer Eins ist, überrascht wohl niemanden. XRP und IOTA werden gern genannt, wenn wir die schon bekannten Kryptowährungen zum Beginn eines Workshops abfragen, gelegentlich auch Scams wie OneCoin und Bitconnect – was durch die Mainstream-Medien oder durch MLM-Netzwerke geht, hat mehr Aufmerksamkeit.

Ein immer aktuelles Thema sind die Verdienstmöglichkeiten, natürlich allen voran Mining und Staking, inzwischen aber vermehrt auch DeFi-Token. Die Aussicht auf mögliche Kursgewinne reicht manchmal nicht, da müssen es dann unbedingt noch 6-8% mehr sein …. leider gilt da oft auch “Gier frisst Hirn” – aber dafür machen wir das mit den Workshops ja.

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