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Mexiko bewahrt die “Orthodoxie in der Finanzverwaltung”: keine Bitcoin Adoption

2 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • Mexiko hat sich offiziell gegen eine Bitcoin-Adoption entschieden.
  • Doch nicht alle Politiker stehen hinter diesem Entschluss.
  • Und ein Großunternehmer widmet sich der Bitcoin-Adoption intensiv.
  • promo

Nachdem El Salvador Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel gemacht hat, war die Hoffnung auf Nachahmer groß. Unter anderem galt Mexiko als mögliches nächstes Land, dass BTC zum „legal tender“ machen sollte. Doch das sieht nun anders aus.

Nachdem Panama und Kuba sich der Bitcoin-freundlichen Politik El Salvadors angeschlossen haben, waren viele Augen auf die Finanzpolitik in Lateinamerika geworfen. Welches Land adoptiert Bitcoin wohl als nächstes? Mexiko sicherlich nicht. Denn auf einer Pressekonferenz schloss der mexikanische Präsident Andres Manuel Lopez Obrador die Möglichkeit aus, dass sein Land Bitcoin als gesetzliches Zahlungsmittel einführen wird.

„Wir werden uns in dieser Hinsicht nicht ändern. Wir sind der Meinung, dass wir die Orthodoxie in der Finanzverwaltung beibehalten [und] nicht versuchen sollten, in der Finanzverwaltung viel zu innovieren.“

Mexiko arbeitet am Steuersystem, Bitcoin ist kein Thema

Mexiko möchte sich in der kommenden Zeit eher auf die Entwicklung von Mechanismen zur Verhinderung von Steuerhinterziehung konzentrieren. Eine grundlegende Veränderung des Finanzsystems durch eine Integration von Bitcoin steht entsprechend nicht auf der Agenda.

„Wir wollen sicherstellen, dass es keine Privilegien gibt, dass jeder seinen Beitrag [mit seinen Steuern] leistet und das ist genug.“

Und auch Mexikos Zentralbankgouverneur, Alejandro Diaz, erklärt, dass Bitcoin kein echtes Geld ist und somit keinen Platz im mexikanischen Finanzsystem finden werde:

„Wer auch immer Bitcoin im Austausch für eine Ware oder Dienstleistung erhält, wir glauben, dass diese (Transaktion) eher einem Tauschhandel ähnelt, da diese Person eine Ware gegen eine Ware tauscht, aber nicht wirklich Geld gegen eine Ware. In unserer Zeit hat sich Geld zu Fiat-Geld entwickelt, das von Zentralbanken ausgegeben wird. Bitcoin ist eher eine Dimension von Edelmetallen als ein tägliches gesetzliches Zahlungsmittel.“

Mexikos Politik steht geschlossen hinter Obrador, oder?

Ganz so einfach ist es leider nicht, denn beispielsweise die Senatorin des Bundesstaates Nuevo Leon, Indira Kempis, zeigte sich von El Salvadors Schritt, Bitcoin zum offiziellen Zahlungsmittel zu machen, begeistert:

„Wann wird Mexiko mit diesen digitalen Verzögerungen aufhören, damit wir unsere Probleme lösen können? Warum El Salvador, das seine Bedingungen hat, und warum nicht Mexiko, das ebenfalls ähnliche Bedingungen hat?“

Ferner sehen wir in Mexiko die natürliche Bitcoin-Adoption weiter voranschreiten. So plante beispielsweise der drittreichste Mann Mexikos, Ricardo Salinas Pliego, die BTC-Integration in den Dienst seiner Bank. Er selbst soll 10 Prozent seiner Liquidität in BTC halten. Mit Laseraugen-Trend auf Twitter ausgestattet, erklärte Pliegas kürzlich, dass das mexikanische Einzelhandels- und Bankunternehmen Grupo Elektra das Bitcoin Lightning Netzwerk nutzen wird.

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Alexandra Kons
Alex hat ihren Bachelor in Orient- und Asienwissenschaften an der Friedrich-Wilhelms Universität Bonn absolviert, danach Deutsch als Fremdsprache am Goethe Institut studiert und ihren Master in Arabistik an der Freien Universität Berlin absolviert. Seit 2017 ist sie als Krypto-Journalistin tätig.
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