PlanB: Bitcoin Dollar Cost Averaging über 3 Jahre bringt 70 % Profit

Artikel teilen
IN KÜRZE
  • Dollar Cost Averaging (DCA) beim Bitcoin über 3 Jahre erzielt potenziell hohe Profite

  • PlanB zeigt eine Analyse, die für Langzeitanlegern attraktiv sein dürfte

  • Dollar Cost Averaging minimiert den Einfluss von Volatilität auf Investitionen

  • promo

    Weitere Nachrichten und Updates teilen wir in unserer Telegram Gruppe. Trete uns bei und erhalte täglich Handelsideen und Analysen zu Kryptowährungen!

Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

PlanB (@100trillionUSD) macht wieder Schlagzeilen. Zunächst veröffentlichte der unbekannte Entwickler des Stock-to-Flow (S2F) Modells jüngst den ersten roten Punkt nach dem Halving. Jetzt postete er eine interessante Analyse auf Twitter über die potenziellen Profite beim Bitcoin über das Dollar Cost Averaging.



Laut dem niederländischen Experten PlanB soll Dollar Cost Averaging (DCA) beim Bitcoin eine potenziell profitable Handelsstrategie sein. Auf Twitter veröffentlichte er einen Chart, der aufzeigt, wie DCA im Jahr 2017, Halten im Jahr 2018 und DCA in 2019 beim Bitcoin zu 70 % Profit geführt hätten. Die Wahrscheinlichkeit eines Profits liegt dabei bei 9 zu 1, ungeachtet des Einstiegspunktes. Das sind beeindruckende Zahlen des Entwicklers des bekannten Stock-to-Flow (S2F) Modells, das zuletzt seinen ersten roten Punkt nach dem Halving erhielt.

PlanB legt dar, wie sich Profite beim Bitcoin via Dollar Cost Averaging realisieren lassen

Dollar Cost Averaging ist eine nicht unbekannte Handelsstrategie. Dabei wird ein fixer Betrag regelmäßig in einen Börsenkurs investiert, ungeachtet des aktuellen Preises des Assets. Die Strategie zielt darauf ab, den Einfluss von Volatilität auf den Kauf zu minimieren. Zeitgleich entfernt die Strategie die üblich anfallende Arbeit zum Ausloten des perfekten Einstiegs in einen Markt. PlanB legte nun auf Twitter dar, dass DCA auch beim Bitcoin funktioniert und potenziell große Profite verspricht.



Wie auf dem Chart im Tweet zu sehen ist, hätten Investitionen nach dem DCA-Prinzip über 3 Jahre seit 2014 in mehr als der Hälfte aller Fälle einen Profit von 200 % erzielt. Im ersten Jahr Dollar Cost Averaging, im zweiten Jahr halten, im dritten Jahr Dollar Cost Averaging und Ausstieg. So leicht kann profitabler Börsenhandel sein. Oder auch nicht, denn wäre es tatsächlich so leicht, würde die Börse nicht mehr Verlierer als Gewinner sehen.

Börsenhandel heißt immer auch Verlustrisiken

Es stimmt natürlich, dass die Wahrscheinlichkeit mit der dargelegten Strategie im Profit zu landen bei (historisch) 9 zu 1 liegt. Auch steigt die Wahrscheinlichkeit bei einem generell steigendem Asset wie dem Bitcoin ab dem dritten Jahr an (PlanB beziffert hier die Wahrscheinlichkeit eines 200 % Profits mit 68 %). Aber in ein Asset ungeachtet der gegenwärtigen Situation einzusteigen, ganz gleich mit welcher Strategie, ist risikoreich. Der Handel mit Finanzinstrumenten unterliegt stets einem hohen Verlustrisiko und volatile Assets wie z.B. der Bitcoin sind hier besonders hervorzuheben.

Nichtsdestotrotz ist die Analyse des Niederländers beeindruckend und zeigt einmal mehr, wie attraktiv eine Investition in die populärste Kryptowährung der Welt ist. Dass das Dollar Cost Averaging hierbei ein solides Potenzial für Profit zeigt, sollte vor allem Anleger mit geringem Kapital freuen. Denn DCA setzt keinen festgelegten Mindestbetrag für die periodischen Investitionen voraus. Der tatsächliche Profit skaliert freilich dennoch mit der Investitionssumme.

Share Article

VERWANDTE THEMEN

MEHR ÜBER DEN AUTOR