Charles Hoskinson: Cardano könnte Solana 2022 outperformen

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IN KÜRZE
  • Mit dem Hydra-Upgrade, das 2022 erscheinen soll, wird Cardano angeblich mehrere Millionen Transaktionen verarbeiten können.

  • Charles Hoskinson ist der Überzeugung, dass Cardano 2022 in einer guten Position sein wird.

  • Wird Cardano Ethereum und Solana outperformen?

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Im Jahr 2021 widmete sich das Cardano-Team der “Goguen-Phase”, bei der die Blockchain Smart-Contract-fähig gemacht wurde. 2022 möchte Charles Hoskinson mit seinem Team in der Basho-Phase die Skalierbarkeit des Netzwerks auf Touren bringen.

In einem kürzlich erschienen Interview sprach Charles Hoskinson unter anderem über die technischen Neuerungen, die Cardano in diesem Jahr einführen möchte. Hydra, die neue Layer-2-Scaling-Solution, soll die Verarbeitung von über 1 Million Transaktionen pro Sekunde ermöglichen. Zum Vergleich: Solana kann aktuell rund 65.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten. Ethereum gerade einmal 15. Das Visa-Netzwerk kann ca. 24.000 Transaktionen pro Sekunde tätigen. Cardano könnte also bald die schnellste Smart-Contract-Plattform der Welt sein.

Charles Hoskinson: Hydra soll 2022 fertig sein

In einem Podcast von Crypto Capital Venture sprach Charles Hoskinson darüber, wie er Milliarden von Nutzern auf die Plattform bringen möchte. Charles Hoskinson zeigte sich insgesamt optimistisch. Er meinte, dass Cardano 2022 wohl in der Lage sein wird, die Ziele der Basho-Phase zu erreichen. Er sagte:

“Ich denke, dass alles, was ich dargelegt habe, erledigt werden wird – die Sidechains, das Pipelining, die Import-Endorser, die Optimierung der Bibliothek, Hydra und Mithril. […] Es gibt zwar Grade und verschiedene Möglichkeiten, wie man Hydra nutzen kann, aber zumindest wird man Hydra für etwas wie Mikrotransaktionen nutzen können.”

Hydra ist eine Layer-2-Lösung für Cardano, bei der Transaktionen außerhalb der Chain abgewickelt werden können. Hydra verwendet dabei ein ähnliches Prinzip wie das Sharding von Ethereum, das allerdings erst 2023 erscheinen soll. Beim Sharding werden die Daten umstrukturiert bzw. in verschiedene kleinere Datensätze aufgeilt, um den Rechenoutput zu erhöhen. Dadurch soll auch die Skalierbarkeit des Cardanonetzwerks deutlich steigen.

Allerdings hängt bei Cardano der Transaktionsoutput aufgrund der Dezentralität auch von der Zahl der validierenden Teilnehmer ab. Je größer die Zahl der Validatoren bzw. Staker, desto mehr Transaktionen kann das Netzwerk dann auch verarbeiteten. Deswegen könnte es noch dauern, bis Cardano wirklich derart viele Transaktionen verarbeiten wird bzw. kann.

Wird Cardano Solana und Ethereum 2022 outperformen?

Mit dem Hydra-Upgrade hat Cardano die Chance, die führende DeFi- und Smart-Contract-Plattform werden. Ethereum 2.0 soll zwar 100.000 Transaktionen pro Sekunde verarbeiten können. Bis das ETH 2.0 Upgrade erscheinen wird, wird jedoch wohl noch mindestens ein Jahr vergehen. Darum könnte Ethereum einen Teil seines (DeFi-) Marktanteils an andere Blockchains verlieren.

Solana verfügt bereits über eine sehr gute Skalierbarkeit. Der noch recht unerforschte Konsensmechanismus und der zentralisierte Charakter von Solana sind jedoch zwei Gründe, warum sich Investoren letztlich für Cardano entscheiden könnten. So kann das Cardano-Netzwerk z.B. wegen der dezentralen Struktur nicht einfach abschalten bzw. nur schwer angegriffen werden. Hoskinson ist optimistisch:

“Ich denke, wir sind in einer äußerst starken Position, um mit Solana und solchen anderen Plattformen gleichzuziehen, haben aber den zusätzlichen Vorteil, dass wir tatsächlich dezentralisiert sind und eine solide theoretische Grundlage und ein starkes Fundament haben.”

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Maximilian M. ist Krypto-Enthusiast und handelt seit über 3 Jahren mit Kryptowährungen.

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