Craig Wright verklagt Bitcoin-Entwickler, um an BTC im Wert von 5 Milliarden USD zu gelangen

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IN KÜRZE
  • Der australische Softwareentwickler Craig Wright hat rechtliche Schritte gegen einige Bitcoin-Core-Entwickler eingeleitet.

  • Angeblich sind ihm Bitcoin im Wert von insgesamt rund 5 Milliarden USD gestohlen worden.

  • Wright ist einer der bekanntestes Persönlichkeiten in der Krypto-Szene. Er behauptet, Satoshi Nakamoto zu sein.

  • promo

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Craig Wright verklagt zurzeit mehrere Krypto-Entwickler. Er behauptet, dass er von ihnen mehrmals gehackt wurde. Angeblich sollen sie ihm dabei Bitcoin (BTC) im Wert von insgesamt 4.95 Milliarden US.Dollar gestohlen haben.



Craig Wright startet schon wieder einen Rechtsstreit

Wright, ein berühmt-berüchtigter Software-Entwickler, hat einen Rechtsstreit gegen mehrere führende Krypto-Entwickler begonnen, um an Bitcoin im Wert von knapp 5 Milliarden US-Dollar zu gelangen.

In der Klage geht es um Private Keys, die angeblich Wright gehören sollen. Diese Private Keys sollen während eines Angriffs auf ein Computernetzwerk, das damals von dem Softwareentwickler gehostet wurde, gestohlen worden sein. Allerdings sind bis jetzt nur wenige Details des Hacks öffentlich bekannt.



Die Anwaltskanzlei Ontier hat mehrere Schriftstücke an die beschuldigten Bitcoin-Core-Entwickler geschickt. Laut den Behauptungen der Kanzlei haben die Entwickler die Datei mit den Encryption-Keys bei einem Hack gestohlen.

Nur um das klarzustellen. Wir wissen jetzt, (dank seiner Anwälte) dass Craig Wright der Typ ist, der die 80.000 BTC von Mtgox gestohlen hat. Auf den Screenshots unten sieht man, dass die von MtGox gestohlenen Bitcoin wahrscheinlich an die „1Feex“ Adresse geschickt wurden. Was sagst du dazu @CalvinAyre?

Außerdem steht in dem Brief der Anwaltskanzlei, dass die Verantwortlichen der Bitcoin-Core-Blockchain die Pflicht haben, alles in ihrer Macht Stehende zu unternehmen, um „illegitime Transaktionen zu verhindern“.

Die beschuldigten Entwickler waren teilweise bei der Entwicklung von Bitcoin Cash (BCH), Bitcoin Cash ABC (ABC), und Bitcoin SV (BSV) dabei.

Wahrheit oder Illusion?

Viele Mitglieder der Krypto-Community kennen Wright bereits. Bereits 2016 hat der australische Softwareentwickler behauptet, Satoshi Nakamoto bzw. der Erfinder von Bitcoin zu sein.

Es überrascht nicht, dass dies eine heftige Gegenreaktion in der Krypto-Community ausgelöst hat und viele Wrights Behauptungen anzweifeln oder bestreiten. Wrights Verhalten konnte die Krypto-Community bisher nicht überzeugen.

Im Laufe der Jahre behauptete er auch immer wieder, dass ein Teil der bei dem Mt. Gox Hack verloren gegangenen BTC ihm gehören. Außerdem hat er dem Ruf von David Kleiman, der erwiesenermaßen in der ersten Entwicklungsphase von Bitcoin dabei war, großen Schaden zugefügt.

Aufgrund seiner Vorgeschichte ist Wright wohl einer der bekanntesten Persönlichkeiten in der Krypto-Szene. In der Vergangenheit gab es bereits mehrere Hackerangriffe gegen seine Firma. Im letzten Jahr musste er sich gegen den Vorwurf, dass eine Doktorarbeit ein Plagiat ist, wehren.

Trotz alledem behauptet Wright weiterhin, dass er der Erfinder von Bitcoin ist. Seine Behauptung nutzt er immer wieder als Grundlage, um rechtliche Ansprüche gegenüber Dritten geltend zu machen. Im Januar hat Wright mehrere Webseiten, auf denen man das Bitcoin White Paper einsehen konnte, der Urheberrechtsverletzung bezichtigt.

Nachdem er mehrmals dazu aufgefordert wurde, zu beweisen, dass ihm die Wallets von Satoshi Nakamoto wirklich gehören, hatte er im Frühjahr 2020 ein Gerichtsverfahren eingeleitet, um zu verhindern, dass seine persönlichen Bitcoin-Adressen an die Öffentlichkeit gelangen.

Bis jetzt ist es allerdings nach wie vor unklar, wer Satoshi Nakamoto wirklich ist. Manche sind der Meinung, dass es gut wäre, wenn die wahre Identität von Nakamoto enthüllt werden würde. Der Großteil der Krypto-Community sieht das allerdings anders.

Man könnte auch argumentieren, dass die Aktionen von Wright sogar dazu führen, dass die wahre Identität von Satoshi Nakamoto noch mehr verschleiert wird. Wright muss erst noch weitere Beweise für seine Behauptung liefern. Der aktuelle Rechtsstreit könnte vielleicht die Wahrheit ans Licht bringen.

Übersetzt von Maximilian M.

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Emmanuel trat 2013 als Kryptowährungsbroker in den Bereich Kryptowährung ein. Er ist ein Krypto-Enthusiast, Unternehmer und Investor, der mehrere Projekte und Communities in diesem Bereich aufgebaut und geleitet hat. Zu den Interessen gehören: DeFI, CBDCs und Investment.

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