Fünf Sachen, die jeder über DeFi wissen sollte

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IN KÜRZE
  • NFTs haben zuletzt immer mehr Aufmerksamkeit bekommen. DeFi ist aber nach wie vor King.

  • Der „Total Value Locked“ des DeFi-Sektors steigt immer noch weiter an.

  • BeIncrypto hat die fünf wichtigsten Punkte zusammengefasst, die jeder wissen sollte.

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Das Trust Project ist ein internationales Konsortium von Nachrichtenorganisationen, die Standards für Transparenz entwickeln.

Aktuell sind NFTs das Top Thema in der Krypto-Welt. Der DeFi Sektor entwickelt sich aber nach wie vor immer schneller weiter. In diesem Artikel widmen wir uns den fünf wichtigsten Punkten, die jeder DeFi-Fan und Einsteiger wissen sollte.



Lass uns einen Blick auf die fünf wichtigsten Eigenschaften von DeFi werfen, die jeder Investor und Staker kennen wollte.

1. Unbeständige Verluste

Unbeständige Verluste (Impermanent Loss) entstehen, wenn sich der Asset-Preis in einem Liquitidy Pool stark von dem auf einem anderen Markt unterscheidet.



Bei einem Automated Market Maker (AMM) sind die Preise der Krypto-Assets in den Liquiditätspools (LPs) nicht an die entsprechenden Preise der zentralen Börsen (CEXs) gekoppelt. AMMs gibt es beispielsweise auf Uniswap (UNI).

Wenn der Preis des Assets stark ansteigt oder fällt und die Liquidität in dem LP wesentlich geringer ist als auf einer anderen (zentralen) Exchange, dann ist Arbitrage-Handel der einzige Weg, wie sich die Preise erstmal wieder angleichen können.

Wenn es keinen Arbitragehandel gibt oder die Liquidität für den Arbitragehandel nicht ausreicht, dann hat der Staker solange einen Verlust bzw. entgangenen Gewinn, bis sich die Preise wieder angleichen, (z.B. weil sich die Liquidität wieder erhöht). Deswegen beschreibt man dieses Phänomen als unbeständigen Verlust.

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2. Fehlerhafte Transaktionen können teuer werden

Wenn man in DeFi Transaktionen durchführt, dann bekommt man die Transaktionsgebühren nicht mehr zurück. In einer dezentralen Exchange (DEX) werden alle Transaktionen über Smart Contracts abgewickelt. Die Nutzer zahlen eine Fee für jede Transaktion, die sie ausführen.

Die Nutzer einer DEX können die Höhe der Fee teilweise selbst bestimmen. Meistens steht sie aber schon vorher Fest. Falls die Transaktion nicht durchgeführt werden kann, z.B. weil der gesendete Betrag zu klein ist, dann erhält der Sender den Betrag wieder. Die Transaktionskosten werden allerdings nicht zurückerstattet.

Es gibt noch viele andere Gründe für fehlerhafte Transaktionen. Wenn du mehr darüber erfahren willst, erhältst du hier mehr Informationen.

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3. Uniswap ist nicht die einzige DEX

UniSwap (UNI) ist aktuell die größte DEX. Allerdings gibt es auch noch zahlreiche andere, wie z.B. SushiSwap (SUSHI). SushiSwap ist eine Fork von UniSwap und einer der größten Konkurrenten von UniSwap. Beide laufen auf dem Ethereum Netzwerk. SakeSwap und Kimchi Finance wiederum sind zwei Forks von SushiSwap.

Das Solana (SOL) Öko-System hat wieder ein ganz anderes grundlegendes Konzept. Solana hostet das DeFi-Projekt bzw. die DEX Serum (SRM), das auf dem SOL Protokoll basiert.

Außerdem gibt es auf der Binance Smart Chain (BSC) noch die DEX PancakeSwap (CAKE), die auch als die Binance DEX bezeichnet wird.

SushiSwap BeInCrypto

4. IFOs sind die neuen IDOs

Fast jeder DeFi-Benutzer hat inzwischen den Begriff „Initial DEX Offering“ gehört. Ein IDO ist ein projekteigener Token, der auf einer DEX wie SushiSwap lanciert wird.

Benutzer können dann normalerweise andere Kryptowährungen gegen diesen neuen Token eintauschen. Es gibt inzwischen allerdings eine neue populäre Art der Markteinführung, die „Initial Farm Offering“ oder IFO genannt wird.

Bei einem IFO wird ein neuer Token in einen Liquiditätspool (LP) aufgenommen, in dem Liquiditätsanbieter Kryptowährungen einsetzen können, um den neuen Token oder andere Token als Zinsprämie erhalten.

Mehrere neue Token, wie z.B. der Reef Finance, nutzen bereits den Binance Launchpool, um mit einem IFO ihren Token zu lancieren.

DeFi: Ein Bild von BeInCrypto.com

5. DeFi steckt immer noch in den Kinderschuhen

Viel der DeFi-Projekte sind wie eine Art öffentlich zugängliches Experiment. Die meisten der zahlreichen Anwendungsfälle sind immer noch in der Erprobung bzw. in einer Testphase. Als DeFi-Fan, aber auch als DeFi-Einsteiger, sollte es einem bewusst sein, dass man Teil eines laufenden Experiments ist. Auch wenn sich zahlreiche Experten in die Projekte involviert sind, so kann immer etwas schiefgehen.

Ein erfolgreiches Projekt erkennt man daran, wie gut es Probleme identifiziert und behebt. Bisher konnten die meisten DeFi-Projekte erfreulicherweise an ihren Problemen wachsen.

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Übersetzt von Maximilian M.

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Emmanuel trat 2013 als Kryptowährungsbroker in den Bereich Kryptowährung ein. Er ist ein Krypto-Enthusiast, Unternehmer und Investor, der mehrere Projekte und Communities in diesem Bereich aufgebaut und geleitet hat. Zu den Interessen gehören: DeFI, CBDCs und Investment.

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