Bitcoin hat alle anderen großen Assetklassen 2020 outperformend- geht der Bullrun 2021 weiter?

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IN KÜRZE
  • Bitcoin hat alle großen Assetklassen im Jahre 2020 outperformend.

  • Allerdings konnten nicht alle Kryptowährungen mit BTC mithalten.

  • Viele, aber nicht alle Finanzexperten glauben, dass der Bitcoin-Bullrun im Jahre 2021 weitergeht.

  • promo

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Wird es 2021 wieder einen Bitcoin-Bullrun geben? Raider.btc, ein Krypto-Researcher, hat seine Meinung bezüglich 2021 in einem Tweet veröffentlicht.



2020 konnte Bitcoin eine unglaubliche Performance hinlegen. Der Chart von Messari zeigt uns die Kurssteigerungen von Bitcoin im Vergleich zu anderen Assets im Jahr 2020:

Wie kam es zu dem massiven Anstieg von Bitcoin? Warum haben die anderen Assets nicht so gut performend? Sollen wir ihm vertrauen?

WTI Crude Oil

Den letzten Platz belegte West Texas Intermediate (WTI) Crude Oil. Das Asset hat einen Jahresabschluss von -22 % hingelegt. In Anbetracht der wirtschaftlichen Turbulenzen ist das sogar verhältnismäßig gut. Auf dem Preisdiagramm lässt sich erkennen, wieso:

Quelle: oilprice.com

Der Kurs lag am Jahresanfang bei 63.05 USD und liegt aktuell bei c. 48.42 US. Die Preise auf den Future-Börsen war zwischenzeitlich sogar negativ. Am 20.04.2020 lag der Kurs bei -37.63 USD. Die Überproduktion gepaart mit einem massiven Nachfrageabfall aufgrund der Coronapandemie waren die Ursache dafür. Kurz darauf stieg der Kurs allerdings wieder an und stabilisierte sich bei 13 USD. Die Nachfrage ist allerdings immer noch nicht auf dem Niveau vom Jahresanfang.

Gold

Der Goldkurs hat eine gute Performance hingelegt. Zum ersten Mal seit 1980 konnte er wieder über 2000 USD ansteigen. Der Jahresgewinn bei Gold lag bei satten 28 %. Damit entsprach der Kursverlauf den Erwartungen vieler Großinvestoren:

Quelle:gold.org

Im zweiten Halbjahr von 2020 sagten viele Großinvestoren, dass sie lieber in Kryptowährungen investieren, anstatt ihre Goldbestände aufzustocken. BeInCrypto berichtete bereits ausführlich über die Aktivitäten und Aussagen bekannter institutioneller Anleger wie z.B. Blackrock, die Deutsche Bank, JPMorgan, Microstrategy und auch die Jeffries Financial Group. Sogar der Norwegische Ölfond der norwegischen Regierung hält jetzt Bitcoin. Viele institutionelle Investoren nehmen das Risiko anscheinend wohlwollend in Kauf und verzichten dafür auf Gold.

Nicht alle Kryptowährungen können mit Bitcoin mithalten

Auch wenn Bitcoin im Jahre 2020 glänzen konnte, so bleiben viele der bekannten Kryptowährungen noch in Bitcoins Schatten. Einige Kryptowährungen konnten teilweise gar keine Gewinne verzeichnen oder hatten sogar einen negativen Jahresabschluss. Beispielsweise konnte Bitcoincash bis jetzt kaum vom aktuellen Kryptohype profitieren. Interne Probleme und die Hard-Forks der Blockchain haben Investoren abgeschreckt. Andere, teilweise jüngere Projekte, scheinen die bessere Alternative zu sein. Polkadot, einer der Spitzenreiter des DeFi-Booms 2020, konnte letztens eine höhere Marktkapitalisierung als BCH erreichen.

Zeit für blinden Optimismus?

Bitcoin und viele anderen Kryptowährungen konnten letztes Jahr enorme Kurssteigerungen verzeichnen. Wird Messari mit seiner Prognose für 2021 recht behalten? Nur die Zeit wird es zeigen. Einige Finanzexperten sind anderer Meinung. Raoul Pal, Gründer von Global Macro Investor und der Real Vision Group, veröffentlichte am 30.12.2020 folgenden Tweet:

Wir sind jetzt an dem Punkt, wo Persönlichkeiten, die ich wirklich respektiere, wie z.B. Analysten, Große Player oder andere rational denkende Menschen zunehmend auf die Probleme von Bitcoin aufmerksam machen und den Menschen empfehlen, vorsichtig zu bleiben.

Geschrieben von James Hydzik, übersetzt von Maximilian Mußner.

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