Corona: Ab sofort ist Coinbase Remote-First

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IN KÜRZE
  • Coinbase dezentralisiert sich

  • US-Unternehmen ab sofort Remote-First

  • Für mehr ökonomische Freiheit und Talent

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Bei Coinbase wird das Leben nach Corona tatsächlich ein neues sein. In einem offenen Brief wendet sich Coinbase-CEO Brian Armstrong, nun an seine Mitarbeiter. Die Mehrheit der Mitarbeiter werden folglich auch nach Corona remote arbeiten.



„Die Zukunft der Arbeit hat sich durch COVID-19 verändert“, schreibt Armstrong. Er sieht das Home Office sogar als strategischen Vorteil für Coinbase. 

Remote-First sei eine Denkweise und eine Verhaltensänderung. Jeder Mitarbeiter könne frei wählen. Da dürfte er auf der sicheren Seite sein. Denn das Meinungsforschung-Institut Gallup untersuchte die Akzeptanz der Mitarbeiter.  In nur drei Wochen während der Corona-Krise verdoppelte sich der Anteil der Home Officer  von 31% auf 62%.



Remote-First gegen klassisches Platzproblem

Arbeit und Leben sind für viele Menschen zu hause völlig verschmolzen. Trotzdem gibt mehr als die Hälfte der Heimarbeiter an, im Remote-Büro bleiben zu wollen. 

Der CEO wird auch von praktischen Notwendigkeiten getrieben: Bei  einem Abstand von zwei Metern zwischen allen Mitarbeitern in einem Büro, hätte das Unternehmen schlichtweg zu wenig Platz. 

Auch deshalb schlägt Armstrong eine Mischung zwischen  Remote- und In-Office-Arbeitsplätzen vor.

„Hier geht es darum, wie Sie arbeiten, nicht darum, wo Sie arbeiten.”

Dezentralisierung in allen Aspekten

Einige Menschen können nicht remote arbeiten, daher plant Armstrong weiterhin physische Büros in großen Hub-Städten. Im Laufe der Zeit besteht die Vision darin, in zehn Städten eine Etage Bürofläche zu haben, anstatt in einer Stadt zehn Stockwerke Bürofläche.

Er schätzt, dass zwischen 20 und 60 Prozent des Unternehmens remote arbeiten werden. Schockierend ist das nicht, wo doch mehr als die Hälfte der Arbeitnehmer ohnehin Home Office wählen.

Coinbase wolle mehr ökonomische Freiheit schaffen. Ein Aspekt davon wäre nicht von der geografischen Position limitiert zu sein. Außerdem könnten so Toptalente auf der ganzen Welt für Coinbase arbeiten.

Abgeschlossen ist die Umstellung allerdings noch nicht. So schreibt Armstrong, dass sie selbst noch nicht alle Antworten hätten. Es handelt sich wohl um die klassische Attitüde “Learning-by-Doing”.

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Manfred interessiert sich schon seit einigen Jahren für den Krypto-Raum und setzt seine intensive Erfahrung im journalistischen Bereich mit unterschiedlichen Schwerpunkten um.

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