Polygon lanciert 150 Millionen US-Dollar großen Fond, um DeFi massentauglich zu machen

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IN KÜRZE
  • Polygon möchte den Zugang zu dem Defi-Sektor vereinfachen, die anfallenden Kosten reduzieren und mehrere Millionen neue Nutzer anziehen.

  • Der DeFi-Handel lohnt sich aktuell nur für die Whales.

  • Rechtliche und technische Hürden halten viele Menschen davon ab, in den DeFi-Sektor einzusteigen.

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Das Blockchain Protokoll Polygon gab bekannt, dass es einen neuen DeFi-Fond eingerichtet hat. Die Gelder sollen verwendet werden, damit noch mehr Menschen in den jungen aufstrebenden Finanzsektor einsteigen können.

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In dem Blog-Post vom 28. April 2021 kündigte Polygon, das früher unter dem Namen Matic bekannt war, an, einen 150 Millionen US-Dollar großen Fond eingerichtet zu haben. Polygon möchte damit den Zugang zum DeFi-Sektor vereinfachen, die anfallenden Kosten reduzieren und mehrere Millionen neue Nutzer anziehen.

„Der #DeFiforAll-Fonds wurde eingerichtet, um die Vorteile von DeFi einer größeren Nutzerbasis zugänglich zu machen, die bisher aufgrund der hohen Kosten nicht mitmachen konnten.“

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Der DeFi-Handel lohnt sich aktuell nur für die Whales, die sich die hohen Transaktionsgebühren des Ethereum-Netzwerks leisten können. Das High-Speed-Blockchain-Protokoll Polygon möchte dieses Problem lösen.

DeFi für die Massen

Laut dem Blog-Post bieten bereits einige der Top-Defi-Projekte, wie z.B. Curve Finance und Aave, ihre Produkte und Dienstleistungen auf dem Polygon-Netzwerk an. Dank der Kooperation mit Polygon können die Kosten der DeFi-Produkte gesenkt werden und der Zugang zu diesen vereinfacht werden. Es gibt immer mehr DeFi-Anbieter, die Layer2-Lösungen und bessere Skalierungsmöglichkeiten suchen und implementieren möchten, da das Ethereum Netzwerk, das quasi das Rückgrat von DeFi ist, einem enormen Nachfrageanstieg ausgesetzt ist.

Polygon erklärte, dass die durchschnittliche Transaktionssumme auf dem Polygon-Netzwerk gesunken, die Zahl der neuen Nutzer allerdings stark angestiegen ist. Mehr als 7500 Nutzer haben beispielsweise innerhalb von wenigen Wochen mehr als eine Milliarde US-Dollar auf Aave „gelocked“, seitdem Aave auf derm Polygon-Netzwerk operiert.

„Wir haben Aave und Curve mit massiven Liquidity-Mining-Programmen unterstützt, und wir hoffen, die besten DeFi-Protokolle aus dem DeFi-Fonds zu fördern und ihre unglaublichen Produkte der breiten Masse und der unglaublichen Community von Polygon zugänglich zu machen.“

Ein Bild von BeInCrypto

Hürden für Neueinsteiger

Es gibt eine Reihe von Problemen bzw. Hürden, die jeden DeFi-Neueinsteiger betreffen. Eines davon sind die von Polygon angesprochenen hohen Transaktionsgebühren des Ethereum-Netzwerks. Laut Etherscan liegt die Transaktionsgebühr, die man benötigt, um beispielsweise in einen Yield-Farming-Contract einzuzahlen, derzeit bei rund 25 US-Dollar. Im Vergleich zu den vorherigen Wochen ist die Transaktionsgebühr aktuell sogar gering. Es lohnt sich also zurzeit nicht, nur kleine Beträge in den DeFi-Sektor zu investieren.

Neueinsteiger brauchen also nicht nur ein gewisses Einstiegskapital, sondern auch noch ein zumindest ausreichendes technisches Know-How über Krypto. Beispielsweise müssen sich die Neueinsteiger erstmal mit Wallets und den Transaktionsmechanismen auseinandersetzen. Am besten wäre es, wenn DeFi-Anwendungen so leicht wie eine Online-Banking-App zu bedienen wären.

Regulierungen und Gesetze sind ebenfalls eines der größten Hindernisse für das Wachstum der DeFi-Branche. Viele Länder verlangen Identitätsnachweise von den Exchanges, wenn man mit Kryptowährungen handeln oder Kryptos wieder in Fiat umwandeln möchte. Komplexe Steuergesetze halten zudem viele Menschen davon ab, in den DeFi-Sektor einzusteigen.

Ein Bild von BeInCrypto.com

Übersetzt von Maximilian M.

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Martin schreibt seit zwei Jahrzehnten über Cybersicherheit und Infotech. Er hat bereits Handelserfahrung und ist seit 2017 aktiv in der Blockchain- und Kryptoindustrie tätig.

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