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BIC’s Video News Show: Bullische Kryptounternehmen

3 min
Aktualisiert von Alexandra Kons
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IN KÜRZE

  • In dieser Folge der Be[In]Crypto Video News Show wirft Gastgeberin Juliet Lima einen Blick auf die Unternehmen, die am meisten auf Kryptowährungen setzen.
  • Während Block Inc., Tesla und MicroStrategy ihre Krypto-Kompetenzen bisher am deutlichsten unter Beweis gestellt haben, holen andere Unternehmen stetig auf.
  • Manche kaufen dafür große Mengen an Kryptos oder promoten sich durch Werbeanzeigen.
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In dieser Folge der Be[In]Crypto Video News Show wirft Gastgeberin Juliet Lima einen Blick auf die Unternehmen, die ganz stark auf Kryptowährungen setzen.

Während Block Inc., Tesla und MicroStrategy ihre Krypto-Kompetenzen bisher am deutlichsten unter Beweis gestellt haben, holen andere Unternehmen stetig auf.

Block Inc.

Das Zahlungsunternehmen, das zuvor als Square Inc. bekannt war, hat sich vor kurzem in Block Inc. umfirmiert. Auf ihrer Website heißt es, dass der neue Name für das Unternehmen viele Bedeutungen hat. “Einige der Bedeutungen sind zum Beispiel das Aufbauen von Blöcken, das Unterstützen von Nachbarschaftsblöcken und ihren lokalen Firmen, Gemeinschaften, die bei Partys im Block mit lauter Musik zusammenkommen, eine Blockchain, ein Teil des Codes, ein Hindernis, das es zu überwinden gilt.”

Block wird von dem langjährigen Krypto-Befürworter Jack Dorsey geführt. Erst kürzlich ist er von seiner Rolle als Twitter CEO zurückgetreten. Er will sich voll und ganz auf Block konzentrieren, da ihm dies wichtiger erscheint. Aktuell ist Dorsey vor allem ein Befürworter der Kryptowährung Bitcoin. Das Unternehmen selbst hält 8.027 davon. Dorsey, der die ursprüngliche Kryptowährung ausdrücklich unterstützt, glaubt daran, dass sie die Eigenwährung des Internets wird.

Das Unternehmen ist ein übergreifendes Ökosystem aus vielen Firmen, unter anderem Square, Cash App, Tidal, Spiral und TBD. Sie alle verbindet dasselbe Ziel: wirtschaftliche Stärke. Spiral wurde eingeführt, um das Bitcoin Ökosystem mithilfe von neuen Open-Source-Projekten zu verbessern. TBD hingegen ist eine offene Entwickler-Plattform, die es ermöglicht einfach dezentralisierte Finanzanwendung zu schaffen.

Block’s Vorstoß in die Kryptowelt mit der Cash App hat andere Konkurrenten dazu gebracht nachzuziehen. PayPal und Robinhood bauen nun auch Kryptowährungen in ihre Unternehmen mit ein. Die meisten Bemühungen drehen sich um das offene Netzwerk, das auf Bitcoin basiert, auch bekannt als Lightning Network. Die Arbeit der einzelnen Unternehmen wird miteinander verbunden, da sie alle zu demselben Zahlungsnetzwerk beitragen.

Tesla

Ein weiterer milliardenschwerer Tech-Guru, der für seine Vorliebe für Kryptowährungen bekannt ist, aber auch öfter in Verruf gerät, ist der einzigartige Elon Musk. Er ist dafür bekannt, mit seinem Unternehmen SpaceX Raketen zu bauen. Sein erstes Geld verdiente er jedoch im Zahlungsverkehr, als Mitbegründer des späteren PayPal.

Heute ist er vor allem für sein führendes Elektroauto-Unternehmen Tesla bekannt. Tesla schrieb letztes Jahr Schlagzeilen, als es 1,5 Mrd. Dollar in Bitcoin investierte. Das Unternehmen hält davon heute noch 43.200. Kurz darauf verkündete Musk, dass sein Unternehmen ab sofort Bitcoin als Zahlungsmittel für seine Fahrzeuge akzeptiere. Später revidierte er das jedoch unter Berufung auf Umweltbedenken. Sobald Bitcoin seine ökologischen Auswirkungen beim Mining besser im Griff hat, wird das Unternehmen Bitcoin als Zahlungsmöglichkeit erneut in Erwägung ziehen.

Als Teil dieser Bemühungen gab Tesla kürzlich bekannt, dass sie mit Block und dem Blockchain-Technologie-Unternehmen Blockstream zusammenarbeiten wollen. Hierbei wollen sie vermehrt nachhaltigen Solarstrom bei dem Minen von Bitcoin in Texas verwenden. Tesla wird eine 3,8-Megawatt-Solaranlage bereitstellen, um die Mining-Farm mit Strom zu versorgen. Und zusätzlich Tesla-Batterien mit einer Kapazität von 12 Megawattstunden zur Speicherung der überschüssigen Energie stellen. Das System wird 30 Petahashes pro Sekunde zu 100 % aus Solarstrom betreiben. Außerdem werden regelmäßig detaillierte Berichte zum Energieverbrauch der Mining-Farm veröffentlicht werden. So will Tesla zeigen, dass Bitcoin eine treibende Kraft für zukünftige Entwicklungen im Bereich der nachhaltigen Energie sein kann.

MicroStrategy

Ein Bild von BeInCrypto.com.
Ein Bild von BeInCrypto.com.

Bisher war MicroStrategy ein eher unbekanntes amerikanisches Unternehmen, das im Bereich Business Intelligence, Mobilsoftware und Cloud-basierten Dienstleistungen tätig war. Im August 2020 tauchte MicroStrategy erstmals in der Krypto-Szene auf, als CEO Michael Saylor ankündigte, Bitcoin in die Bilanz des Unternehmens aufzunehmen.

Auf der einen Seite entwickelt das Unternehmen Mobile Apps und Software zur Analyse interner und externer Daten, um Geschäftsentscheidungen zu treffen. Auf der anderen Seiten hält es mit 129.218 die meisten Bitcoins von allen Unternehmen der Welt.

Saylor ist heute einer der erfolgreichsten Befürworter Bitcoins. Regelmäßig ist er in Podcasts und Interviews zu hören oder spricht auf Krypto-Konferenzen. Er nutzt auch häufig seine 2,3 Millionen Twitter-Follower, um sein Bitcoin-Evangelium zu verbreiten.

Er glaubt, dass es unklug ist Firmenrücklagen in Bar aufzuheben und dass Bitcoin irgendwann Gold ersetzen wird. Damit schätzt er Bitcoin auf eine Bewertung von 6 Millionen US-Dollar. Die Aussage von Saylor kann dabei etwas illusorisch wirken. Tatsächlich hat der Milliardär aber einen Doppelabschluss vom MIT in Luft- und Raumfahrttechnik und Wissenschaft, Technologie und Gesellschaft.

Weitere nennenswerte Kryptounternehmen

Wir sind zwar der Meinung, dass die drei genannten Unternehmen zurzeit am bullischsten sind, aber es gibt noch weitere Firmen, die die Aufmerksamkeit auf sich ziehen. Entweder in dem sie große Mengen an Kryptos kaufen oder durch Werbeanzeigen oder auf anderen Wegen promoten. Darunter sind auch einige Börsen und Krypto-Mining Unternehmen.

Unternehmen wie Coinbase, Marathon Digital Holdings und Bitfarms Limited bewegen sich an die Spitze der Bitcoin-Rangliste. Andere Unternehmen, wie zum Beispiel Crypto.com, gehen den Weg des Sponsorings. Ihr Logo prangt auf den UFC-Kampfringen und verschiedenen Merchandise-Artikeln und die Arena der Los Angeles Lakers wurde in Crypto.com-Arena umbenannt.  Auch die rivalisierende Kryptoplattform FTX geht diesen Weg und sicherte sich die Namensrechte an der Heim-Arena von Miami Heat.

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Nicholas Pongratz
Nick ist Professor für Kommunikation und Spezialist für Datenwissenschaft in Budapest, Ungarn, mit einem MSc in Business Analytics. Er ist ein Neuling auf dem Gebiet der Kryptowährungen und Blockchain-Technologie, ist jedoch fasziniert vom möglichen wirtschaftlichen und politischen Nutzen.
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